Heizölpreise am 24. Juli 2026: Literpreis steigt auf 1,43 Euro
Heizölpreise heute: 1,43 Euro pro Liter am 24. Juli 2026

Die Heizölpreise in Deutschland setzen ihren Aufwärtstrend fort. Am Freitag, dem 24. Juli 2026, liegt der durchschnittliche Literpreis bei 1,43 Euro, wie die Vergleichsportale Tecson und esyoil melden. Damit zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher rund 40 Cent mehr pro Liter als im Sommer des Vorjahres. Ursache sind die anhaltenden militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die die Rohölpreise in die Höhe treiben.

Preisentwicklung der letzten Tage

Die Tabelle zeigt die Preise pro Liter für Standard-Heizöl bei verschiedenen Anbietern. Die Werte werden täglich aktualisiert und können je nach Region und Anbieter leicht abweichen. So kostete der Liter bei Tecson am 20. Juli 1,38 Euro, am 21. Juli ebenfalls 1,38 Euro, am 22. Juli 1,40 Euro, am 23. Juli 1,40 Euro und am 24. Juli 1,43 Euro. Bei esyoil lagen die Preise an denselben Tagen bei 1,32, 1,33, 1,32, 1,33 und 1,35 Euro pro Liter.

Expertenstimme zur aktuellen Lage

Heizöl-Experte Steffen Bukold kommentiert in seinem Beitrag für esyoil: „Der Heizölmarkt bleibt relativ ruhig, auch wenn sich die Zahl der Bestellungen allmählich durchschnittlichen Werten nähert. Eine wachsende Zahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern will den immer höher kletternden Preisen nicht mehr hinterherschauen und versorgt sich rechtzeitig vor der Heizsaison.“

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Internationale Rohölpreise als Treiber

Die Rohölpreise auf dem Weltmarkt sind weiterhin hoch. Am 24. Juli notiert US-Rohöl bei 90,31 Dollar je Barrel, Nordseeöl bei 98,47 Dollar. Der Preis für Gasöl (Gasoil) liegt bei 1.255,25 Dollar pro Tonne. Der Wechselkurs beträgt 1 Euro = 1,14 Dollar. Diese Daten stammen von HeizOel24 (Stand: 24. Juli, 9:00 Uhr).

Jahresrückblick: Heizölpreise seit Juli 2025

Ein Blick auf die durchschnittlichen Heizölpreise der vergangenen zwölf Monate zeigt die extreme Volatilität. Während der Liter im Juli 2025 noch 0,91 Euro kostete, stieg er im März 2026 auf 1,34 Euro und erreichte im Mai 1,37 Euro. Ein leichter Rückgang auf 1,14 Euro im Juni wurde im Juli 2026 mit 1,27 Euro wieder zunichtegemacht. Die aktuellen Werte liegen noch darüber.

Prognose und Tipps für Verbraucher

Die Prognose der Heizölpreise bleibt schwierig, da internationale Krisen und Preisfaktoren kaum kalkulierbar sind. Grundsätzlich ist Heizöl in den kalten Monaten am teuersten. Günstige Angebote gibt es im Frühjahr und Sommer. Neben dem Zeitpunkt der Bestellung spielt auch der Anbieter eine wichtige Rolle. Ein Vergleich über Portale wie esyoil kann helfen, das günstigste Angebot zu finden. Dabei sollten auch Zusatzkosten wie eine Kilometerpauschale beachtet werden.

Einflussfaktoren auf den Heizölpreis

Die Preise für Heizöl werden durch verschiedene Faktoren bestimmt: internationale Rohölpreise, Wechselkurse, Nachfrage und Angebot, Wetterbedingungen sowie politische Ereignisse wie der Nahost-Konflikt. Da Rohöl in US-Dollar gehandelt wird, wirken sich Wechselkursschwankungen direkt auf die Heizölpreise aus. Ein starker Euro kann die Preise senken, ein schwacher Euro verteuert das Heizöl.

CO2-Preis und seine Wirkung

Der Preis für CO2-Zertifikate beeinflusst ebenfalls die Heizölpreise. Wenn Unternehmen für ihren CO2-Ausstoß zahlen müssen, führen diese Mehrkosten zu höheren Preisen für fossile Brennstoffe, die an die Verbraucher weitergegeben werden. Sparsame Heizsysteme oder regenerative Anlagen wie Wärmepumpen können Alternativen sein.

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