Am Freitag, dem 24. Juli 2026, liegt der Preis für eine Tonne Holzpellets in Deutschland bei durchschnittlich 394,53 Euro. Das geht aus Daten von „Heizpellets24“ hervor, die täglich aktualisiert werden. Gegenüber der Vorwoche ist der Preis um mehr als zehn Euro gestiegen und nähert sich rasant der 400-Euro-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr zahlen Verbraucher rund 100 Euro mehr pro Tonne.
Preisentwicklung der letzten Tage
Die Pelletspreise zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend. Allein in den letzten fünf Tagen stieg der Preis um fast zwölf Euro. Die genauen Werte:
- 20. Juli: 382,64 Euro
- 21. Juli: 385,50 Euro
- 22. Juli: 388,08 Euro
- 23. Juli: 392,29 Euro
- 24. Juli: 394,53 Euro
Die Preise basieren auf losen Holzpellets, die in der Regel in großen Mengen geliefert werden – ähnlich wie Heizöl oder Scheitholz. Ein Anbieter- und Preisvergleich lohnt sich daher für Verbraucher, um den günstigsten Zeitpunkt für den Kauf zu finden.
Langfristiger Trend: Sommer 2026 teurer als Vorjahr
Ein Blick auf die monatlichen Durchschnittspreise zeigt, dass die Pelletspreise im Februar 2026 mit knapp über 400 Euro ihren Höhepunkt erreichten. Seitdem sind sie leicht gefallen, liegen aber weiterhin über dem Niveau des Vorjahres. Im Juli 2025 kostete eine Tonne noch rund 100 Euro weniger. Die monatlichen Werte:
- Juli 2025: 277,57 Euro
- August 2025: 291,31 Euro
- September 2025: 316,85 Euro
- Oktober 2025: 343,23 Euro
- November 2025: 362,31 Euro
- Dezember 2025: 364,60 Euro
- Januar 2026: 382,59 Euro
- Februar 2026: 400,46 Euro
- März 2026: 381,93 Euro
- April 2026: 369,26 Euro
- Mai 2026: 354,42 Euro
- Juni 2026: 349,79 Euro
- Juli 2026: 378,09 Euro
Tendenziell sind Holzpellets in den Sommermonaten günstiger – eine Ausnahme war die Energiekrise 2022.
Regionale Preisunterschiede: Süden am teuersten
Die Pelletspreise variieren je nach Bundesland. Grund dafür sind unterschiedliche Verarbeitungskapazitäten und Restholzmengen. Die Preise für eine Bestellmenge von sechs Tonnen (Stand Juli 2026, Quelle: energienutzer.de):
- Nord/Ost (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein): 382,04 Euro
- Mitte (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen): 385,70 Euro
- Süd (Bayern, Baden-Württemberg, Saarland): 389,88 Euro
Verbraucher im Süden zahlen aktuell am meisten. Ein Preisvergleich über Online-Portale wie „energienutzer.de“ oder „Heizpellets24“ wird empfohlen.
Kaufempfehlung: Jetzt oder warten?
Wer keine oder nur noch wenige Pellets auf Vorrat hat, sollte zumindest eine kleine Menge kaufen. Der optimale Kaufzeitpunkt hängt nicht nur vom Preis ab, sondern auch von der eigenen Versorgungssicherheit. Historisch gesehen sind die Preise im Sommer niedriger, aber die aktuelle Entwicklung zeigt einen Anstieg. Ein Abwarten könnte sich lohnen, birgt aber das Risiko weiterer Preissteigerungen.
FAQ: Was beeinflusst die Pelletspreise?
Die Preise werden von Rohstoffkosten, Produktionskosten, Transportkosten und der Marktnachfrage beeinflusst. In den Vorjahren gab es starke Schwankungen, insbesondere während der Energiekrise. Beim Kauf sollten Qualität und Herkunft beachtet werden – zertifizierte Pellets garantieren einen effizienten Heizwert. Pellets können eine kostengünstige Alternative zu Öl und Gas sein, die Effizienz hängt jedoch von der Heizung und Gebäudeisolierung ab. Die Zukunft des Pelletmarkts ist schwer vorhersagbar und von politischen Entscheidungen abhängig.



