Sachsen senkt Energieverbrauch 2024 weiter – Braunkohle verliert an Bedeutung
Sachsen senkt Energieverbrauch 2024 weiter

Energieverbrauch in Sachsen sinkt weiter – erneuerbare Energien legen zu

Der Energieverbrauch im Freistaat Sachsen ist 2024 erneut gesunken. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Landesamtes verringerte sich der gesamte Energieverbrauch sowie der Verbrauch in den Sektoren Haushalte, Verkehr und Industrie gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Als Hauptgrund gilt der weiter rückläufige Einsatz von Braunkohle, der den Energieverbrauch maßgeblich senkt.

Braunkohle dominiert weiter, aber Anteil schrumpft

Bei der Stromerzeugung bleibt Braunkohle mit einem Anteil von 61 Prozent zwar mit Abstand der wichtigste Energieträger. Allerdings ist der Anteil im Vergleich zu den Vorjahren gesunken. Erneuerbare Energien kamen zusammen auf 21 Prozent und legten vor allem dank Photovoltaik und Windkraft weiter zu. Insgesamt wurde in Sachsen 2024 gut ein Prozent weniger Strom erzeugt als im Vorjahr. Die vorläufige Energiebilanz zeigt, dass der Strukturwandel in der Energieversorgung des Freistaats anhält.

Hintergrund: Trend zu weniger Energieverbrauch

Der Rückgang des Energieverbrauchs in Sachsen ist Teil eines langfristigen Trends. Neben dem Kohleausstieg spielen auch Effizienzsteigerungen und ein verändertes Verbraucherverhalten eine Rolle. Die genauen Ursachen will das Statistische Landesamt in der endgültigen Bilanz detailliert analysieren. Klar ist bereits jetzt: Die erneuerbaren Energien gewinnen kontinuierlich an Bedeutung, während die traditionelle Braunkohleverstromung zurückgeht.

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