Solarförderung: Nachfrage steigt, bleibt aber unter Ziel
Solarförderung: Nachfrage steigt, bleibt unter Ziel

Die Bundesnetzagentur hat am Donnerstag mitgeteilt, dass die Nachfrage nach EEG-Förderung für große Dachsolaranlagen zwar gestiegen ist, aber weiterhin hinter den staatlichen Erwartungen zurückbleibt. Für die zum 1. Juni ausgeschriebenen 296 Megawatt Leistung gingen lediglich Gebote über 238 Megawatt ein. Dies ist zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber der schwachen Vorrunde im Februar mit 177 Megawatt, dennoch war die Ausschreibung erneut unterzeichnet.

Gebote und Zuschläge

Nach dem Ausschluss von 17 Geboten erhielten letztlich 108 Projekte mit einer Gesamtleistung von 209 Megawatt einen Zuschlag. Bei den Auktionen bewerben sich Projektentwickler um eine staatlich garantierte Vergütung für den Strom, den ihre künftigen Anlagen einspeisen. Da das Angebot die ausgeschriebene Menge nicht erreichte, gab es kaum Preiswettbewerb.

Preisentwicklung

Dies führte dazu, dass der durchschnittliche Zuschlagswert auf 9,72 Cent je Kilowattstunde stieg und damit nur noch knapp unter dem zulässigen Höchstwert von zehn Cent lag. Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden findet am 1. Oktober statt.

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