Spritpreise steigen: E10 nur noch 3,5 Cent vom Rekord entfernt
Spritpreise: E10 nur 3,5 Cent vom Rekord entfernt

Spritpreise klettern weiter – E10 knapp unter Rekord

Die Spritpreise in Deutschland haben am Donnerstag erneut angezogen. Wie der ADAC mitteilt, verteuerte sich Superbenzin der Sorte E10 um 1,3 Cent auf einen bundesweiten Tagesdurchschnitt von 2,168 Euro pro Liter. Diesel stieg sogar um 2 Cent auf 2,199 Euro pro Liter. Damit liegt E10 nur noch 3,5 Cent unter seinem Allzeithoch aus dem März 2022. Am Freitagmorgen deutete sich allerdings kein weiterer deutlicher Anstieg der Benzinpreise im Tagesdurchschnitt an.

Ölpreis als Treiber – aber nicht allein

In der vergangenen Woche ist der Ölpreis stark gestiegen. Ein Barrel der für Europa wichtigen Sorte Brent kostete zeitweise über 100 Euro. Der Preisanstieg an den Zapfsäulen fiel im Vergleich dazu geringer aus: Am Donnerstag der Vorwoche war E10 noch 3,6 Cent billiger, Diesel um 4,6 Cent. Der ADAC weist darauf hin, dass der Ölpreis nicht der einzige Faktor ist. Auch die Zerstörung von Raffinerien – etwa im Nahen Osten oder in Russland – wirkt sich auf die Spritpreise aus. Tendenziell betreffe dies eher Diesel, da Deutschland hier mehr importiere.

Ausblick und regionale Meldungen

Ob die Spritpreise weiter steigen, bleibt abzuwarten. Am Freitagmorgen gab es keine Anzeichen für einen erneuten deutlichen Anstieg. Neben den Spritpreisen berichten die regionalen Nachrichten unter anderem über einen Mann, der mit einem Einkaufswagen eine Abkürzung über die A6 nahm, einen Cold Case aus Essen bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ sowie einen 92-Jährigen, der bei Arbeiten kopfüber in einem Mühlrad hängen blieb.

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