Trump will Kohleindustrie mit 700 Millionen Dollar fördern
Trump plant 700-Millionen-Dollar-Förderung für Kohle

Washington. US-Präsident Donald Trump plant einem Insider zufolge, die heimische Kohleindustrie mit fast 700 Millionen Dollar zu unterstützen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Dafür wolle er auf den sogenannten Defense Production Act zurückgreifen, ein Gesetz zur nationalen Sicherheit aus der Zeit des Kalten Krieges, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses.

Ankündigung am Donnerstag erwartet

Trump könnte den Schritt am Donnerstag ankündigen. Mit den Mitteln sollen mehr als ein Dutzend Kohlekraftwerke modernisiert, ein großes Exportterminal an der Westküste gebaut und der Bau neuer Kraftwerke gefördert werden. Strom aus Kohle gilt als vergleichsweise besonders umweltschädlich. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuerst über das Vorhaben berichtet.

Details zur Mittelverwendung

Von den 700 Millionen Dollar ist mehr als die Hälfte für die Modernisierung von 13 Kraftwerken vorgesehen. Weitere 185 Millionen Dollar sollen Unternehmensinvestitionen in Anlagen in den Bundesstaaten Alaska, Maryland und West Virginia bezuschussen. Für das geplante Exportterminal in Nordkalifornien seien 75 Millionen Dollar eingeplant.

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Begründung der US-Regierung

Die US-Regierung begründet ihre Energiepolitik unter anderem mit dem hohen Strombedarf für Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Die Modernisierung der Kohlekraftwerke zielt darauf ab, diesen Bedarf zu decken und die Energieversorgung zu sichern.

Die Investitionen sind Teil einer umfassenden Strategie, die Kohleindustrie zu stärken und Arbeitsplätze zu erhalten. Kritiker bemängeln jedoch die Umweltauswirkungen der Kohleverstromung und fordern einen stärkeren Fokus auf erneuerbare Energien.

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