Die Waldbrandgefahr in Brandenburg hat wieder zugenommen. Wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) mitteilte, gilt in vier Landkreisen nun die zweithöchste Warnstufe 4. Betroffen sind die Landkreise Elbe-Elster, Oder-Spree, Märkisch-Oderland und Barnim. In diesen Regionen ist die Gefahr von Waldbränden als hoch eingestuft.
Mittlere Gefahr in den meisten Landkreisen
In fast allen anderen Landkreisen Brandenburgs herrscht derzeit eine mittlere Waldbrandgefahr, die der Warnstufe 3 entspricht. Eine Ausnahme bilden die Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, wo lediglich die Warnstufe 2 gilt und somit eine geringe Gefahr besteht. Die aktuelle Einschätzung basiert auf Daten des MLEUV, das die Waldbrandgefahr regelmäßig überwacht.
Entspannung Anfang des Monats
Erst Anfang des Monats hatte sich die Waldbrandgefahr in Brandenburg deutlich entspannt. Damals galt in allen Landkreisen des Bundeslandes nur eine geringe oder sehr geringe Gefahr. Die aktuelle Verschärfung zeigt, wie schnell sich die Situation bei trockener Witterung ändern kann.
Das MLEUV ruft Spaziergänger und Erholungssuchende zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer in Wäldern ist strikt verboten, ebenso das Rauchen. Auch achtlos weggeworfene Glasscherben können Brände auslösen. Bei anhaltender Trockenheit kann die Waldbrandgefahr weiter steigen.



