Von Januar bis Mai 2026 wurden in Mecklenburg-Vorpommern 1.377 Baugenehmigungen für Neu- und Umbauten erteilt, wie das Statistische Amt MV mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (932 Genehmigungen) entspricht dies einem Anstieg um rund 48 Prozent. Damit nähert sich das Niveau wieder dem Wert von 2023 an, als im gleichen Zeitraum 1.448 Genehmigungen gezählt wurden.
Wohnungsbau legt kräftig zu
Die Zahl der genehmigten Wohnungen stieg sogar noch stärker: Von 1.137 im Januar bis Mai 2025 auf 1.768 im laufenden Jahr – ein Plus von rund 55 Prozent. Fast jede dritte neue Wohnung entsteht in einem Einfamilienhaus: 595 Genehmigungen entfielen auf diesen Segment, nach nur 333 im Vorjahreszeitraum. Das ist nahezu eine Verdoppelung.
Mehrfamilienhäuser ebenfalls im Aufwind
Auch bei Mehrfamilienhäusern gibt es einen deutlichen Zuwachs. Für 885 neue Wohnungen wurden Baugenehmigungen erteilt, verglichen mit 546 im Vorjahr. Die Zahl der Genehmigungen für Nichtwohngebäude wie Büro- oder Lagerhallen blieb mit 185 konstant auf Vorjahresniveau.
Investitionsvolumen von 846 Millionen Euro
Sollten alle genehmigten Vorhaben realisiert werden, winken der Bauwirtschaft beträchtliche Umsätze. Die veranschlagten Kosten belaufen sich laut Statistischem Amt auf insgesamt 846 Millionen Euro. Die größten Investitionen sind im Landkreis Vorpommern-Rügen mit 180 Millionen Euro geplant, gefolgt vom Landkreis Rostock mit 148 Millionen Euro und der Landeshauptstadt Schwerin mit rund 139 Millionen Euro.



