Der Traum vom Eigenheim wird in Brandenburg nun noch greifbarer. Das Bundesland hat seine Förderprogramme für Familien, die ein Haus bauen oder kaufen möchten, deutlich ausgeweitet. Statt wie bisher nur begrenzten Angeboten gibt es nun attraktive zinslose Kredite von bis zu 230.000 Euro sowie Zuschüsse von 10.000 Euro pro Kopf. Insgesamt können so bis zu 240.000 Euro pro Familie fließen.
Jahrzehntelang keine Förderung
Über viele Jahre hinweg hatte Brandenburg auf Landesebene gar keine direkte Unterstützung für Wohneigentum angeboten. Erst 2024 startete das Land einen ersten Anlauf. Nun wird das Programm, das über die Investitionsbank Brandenburg (ILB) abgewickelt wird, erheblich verbessert. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel erläuterte ILB-Expertin Anja Lehmann die Neuerungen.
Wer erhält die Förderung?
Die Förderung richtet sich in erster Linie an Familien mit Kindern. Auch Alleinerziehende und Paare ohne Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen profitieren. Entscheidend sind das Einkommen und die Anzahl der Haushaltsmitglieder. Die genauen Kriterien werden von der ILB geprüft.
Was ist erforderlich?
Um die zinslosen Kredite und Zuschüsse zu erhalten, müssen Antragsteller bestimmte Bedingungen erfüllen: ein festes Einkommen, eine positive Bonität und die Absicht, das Eigenheim selbst zu nutzen. Zudem muss die Immobilie in Brandenburg liegen und bestimmte energetische Standards erfüllen.
Haken und Probleme
Trotz der großzügigen Förderung gibt es einige Fallstricke. Die Kredite sind an strenge Auflagen geknüpft, und die Nachfrage ist hoch. Interessenten sollten sich frühzeitig informieren und alle Unterlagen vollständig einreichen. Zudem kann es zu Wartezeiten kommen.
Fazit
Die neue Förderung macht den Hauskauf in Brandenburg für viele Familien erschwinglicher. Mit bis zu 240.000 Euro Unterstützung wird der Traum vom Eigenheim Realität. Wer die Voraussetzungen erfüllt, sollte die Chance nutzen.



