Die Verbraucherpreise in Sachsen haben im Juli wieder deutlich angezogen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, lag die Inflationsrate bei 2,8 Prozent. Im Juni hatte der Wert noch 2,3 Prozent betragen. Der Anstieg ist vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen.
Tankstellenpreise treiben Inflation
Besonders stark fiel der Preisanstieg an den Tankstellen aus: Autofahrer mussten im Juli 21,9 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Auch Alkohol und Tabak verteuerten sich mit einem Plus von 4,8 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Die Nahrungsmittelpreise hingegen stiegen mit 0,7 Prozent nur leicht an.
Schulbedarf wird teurer – Kleidung günstiger
Vor dem Beginn des neuen Schuljahres zogen auch die Preise für Schulmaterialien an: Zeichenmaterialien kosteten 2,8 Prozent mehr, Schul- und Lehrbücher 2,3 Prozent und Füller sowie Kugelschreiber sogar 8,9 Prozent. Positiv für Verbraucher: Bekleidung wurde aufgrund sommerlicher Rabattaktionen um 2,3 Prozent günstiger.
Die regionalen Unterschiede innerhalb Sachsens waren gering. Die Inflationsrate bewegt sich damit im bundesweiten Trend, wo die Teuerungsrate ebenfalls gestiegen ist. Das Statistische Landesamt wies darauf hin, dass die endgültigen Daten für Juli in der zweiten Augusthälfte erwartet werden.



