Das Saisonkennzeichen wird in Deutschland immer beliebter. Seit seiner Einführung im Jahr 1997 steigen die Zulassungszahlen jährlich, wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet. Besonders für Fahrzeuge, die nur in den Sommermonaten genutzt werden, bietet das Kennzeichen finanzielle Vorteile.
Wer sein Cabrio, Motorrad oder Wohnmobil nicht ganzjährig fährt, kann durch ein Saisonkennzeichen Steuern und Versicherungsbeiträge sparen. Die Zulassung erfolgt für einen bestimmten Zeitraum, meist zwischen März und Oktober. Außerhalb dieser Zeit darf das Fahrzeug nicht im öffentlichen Verkehr bewegt werden.
Fahrzeughalter sollten jedoch beachten, dass das Fahrzeug während der Stilllegungszeit nicht auf öffentlichen Straßen abgestellt werden darf. Es muss auf einem privaten Grundstück oder in einer Garage untergebracht werden. Zudem ist eine Ruheversicherung erforderlich, die meist günstiger ist als eine ganzjährige Police.
Wer noch in diesem Jahr seine Versicherung wechseln möchte, um Geld zu sparen, sollte dies in den kommenden Wochen tun. Die Kündigungsfristen für laufende Verträge enden oft zum 30. November. Ein Vergleich der Angebote kann sich lohnen, da die Beiträge je nach Fahrzeugtyp und Nutzungsdauer stark variieren.



