Die Misere bei der Deutschen Bahn hält an. Konzernchefin Palla fordert nach Informationen des SPIEGEL mehr Geld vom Staat, um die Züge pünktlicher zu machen. Obwohl der Staat bereits Rekordsummen in die Sanierung des Schienennetzes steckt, reicht das offenbar nicht aus.
Palla warnt vor verfehltem Pünktlichkeitsziel
Laut SPIEGEL-Informationen verlangt Palla zusätzliche Milliarden. Ohne diese Mittel könne das angestrebte Pünktlichkeitsziel von 60 Prozent nicht eingehalten werden. Derzeit liegt die Pünktlichkeitsquote der Fernzüge bei etwa 55 Prozent.
Hintergrund der Forderung
Die Bahn kämpft seit Jahren mit Verspätungen und Infrastrukturproblemen. Viele Strecken sind überlastet, Baustellen behindern den Verkehr. Die Regierung hat zwar ein milliardenschweres Sanierungsprogramm aufgelegt, doch Palla sieht weiteren Bedarf. Sie argumentiert, dass die Investitionen schneller greifen müssten.
- Rekordinvestitionen in das Schienennetz
- Forderung nach zusätzlichen Milliarden
- Pünktlichkeitsziel von 60 Prozent gefährdet
Die Bahn-Chefin betont, dass die geplanten Maßnahmen ohne zusätzliche Finanzspritzen nicht ausreichen. Die Politik steht nun unter Druck, weitere Mittel bereitzustellen. Ob der Bundestag die Forderung bewilligt, ist noch unklar.
Experten sehen die Forderung kritisch. Sie verweisen auf strukturelle Probleme im Konzern, die nicht allein durch Geld gelöst werden könnten. Die Diskussion um die Zukunft der Bahn wird damit neu entfacht.



