Bahnindustrie 2025: Rekord bei Umsatz und Aufträgen dank Infrastruktur-Sondervermögen
Bahnindustrie 2025: Rekordumsatz und Aufträge

Berlin. Die deutsche Bahnindustrie hat im Jahr 2025 neue Rekordmarken erreicht. Sowohl der Umsatz als auch der Auftragseingang verzeichneten Höchststände, wie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland am Dienstag mitteilte. Grund dafür ist das milliardenschwere Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur.

Umsatz und Auftragseingang auf Rekordniveau

Der Umsatz der Branche belief sich im vergangenen Jahr auf 15,6 Milliarden Euro, ein Anstieg um vier Prozent gegenüber 2024, als die Erlöse noch bei 15,0 Milliarden Euro lagen. Noch deutlicher fiel der Zuwachs beim Auftragseingang aus: Dieser stieg um 19 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro. Im Gegensatz zu früheren Jahren kamen die Impulse diesmal vor allem aus dem Inlandsgeschäft.

Starkes Wachstum bei Fahrzeugen und Infrastruktur

Die Bestellungen für Fahrzeuge legten 2025 um zwölf Prozent zu, während das Infrastrukturgeschäft sogar ein Plus von 36 Prozent verzeichnete. Ein Großteil des insgesamt 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens fließt in die Sanierung des Schienennetzes. Wichtige Strecken wie Berlin-Hamburg werden dafür über Monate gesperrt und komplett erneuert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Im Jahr 2025 wurden mehr als 4200 Stelleinheiten verbaut – also Komponenten wie Stellwerke, Signale oder Weichen. Zum Vergleich: In den Vorjahren lag der Durchschnitt bei 2500 Stelleinheiten. Die Bahnindustrie profitiert somit erheblich von den Investitionen in die Schieneninfrastruktur.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration