Bares für Rares: Flohmarktfund für 3 Euro wird zum 1000-Euro-Schatz
Flohmarktfund wird zum 1000-Euro-Schatz bei Bares für Rares

Die beliebte ZDF-Sendung „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren mit skurrilen und faszinierenden Raritäten. Am 3. Juni 2026 sorgte ein Flohmarktfund für eine wahre Überraschung: Eine junge Frau und ihr Vater aus Baden-Baden präsentierten Horst Lichter eine filigrane Glasschale aus dem Jugendstil, die sie für nur drei Euro erstanden hatten.

Das Highlight der Sendung: Daum-Nancy-Schale

Die kunstvolle Schale stammt von der renommierten französischen Glashütte Daum Frères in Nancy. Sie zeichnet sich durch eine wächserne Patinage-Oberfläche mit erhabenen, kalligraphisch bemalten Blumenmotiven aus. Laut Expertise wurde das Stück zwischen 1905 und 1915 gefertigt und trägt das charakteristische Daum-Nancy-En-France-Markenzeichen mit Lothringer Kreuz. Die Expertin schätzte den Wert auf 700 bis 900 Euro.

Bietergefecht im Händlerraum

Im Händlerraum entwickelte sich ein reges Bietergefecht. Mehrere Interessenten überboten sich gegenseitig, und am Ende sicherte sich Händlerin Elke Velten-Tönnies die Schale für stolze 1.000 Euro. Die Verkäufer zeigten sich überglücklich, dass ihr Flohmarktfund eine so hohe Wertschätzung erzielte. Auch die Händlerin war begeistert von der Seltenheit und Qualität des Jugendstil-Objekts.

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Weitere Raritäten vom 3. Juni 2026

Neben dem Highlight gab es weitere bemerkenswerte Stücke in der Sendung:

  • Art-déco Stabbrosche mit Zuchtperlen und Brillanten: Ralf und Jannik aus Verne boten eine Brosche aus Weißgold aus den 1920er Jahren. Sie bestach durch eine geometrische Oberfläche mit Millgriff-Dekor und feinen Diamanten. Schätzung: 700 bis 900 Euro.
  • Altes Stethoskop aus Buchsbaumholz: Imme aus der Südpfalz brachte ein frühes medizinisches Abhörgerät mit, das um 1900 gefertigt wurde. Es war in gutem Zustand mit leichter Patina. Schätzung: 50 bis 100 Euro.
  • Porzellanfigur „Schnitterin“ von Arthur Storch: Brigitte aus Berlin und Iris aus der Feldberger Seenlandschaft präsentierten eine Porzellanfigur aus den Jahren 1918 bis 1925. Die Skulptur zeigt eine bäuerliche Frau mit Sichel, gefertigt in den Schwarzburger Werkstätten. Schätzung: 200 bis 300 Euro.
  • Leuchtreklame „VeGe“ aus den 1970er Jahren: Klaus aus Lutzingen in Bayerisch-Schwaben brachte eine Vintage-Reklame mit, die einst an einem Tante-Emma-Laden hing. Sie besteht aus Eisenplatte und Acrylglas mit funktionierender Leuchtstoffröhre, aber defekter Verkabelung. Schätzung: 100 bis 150 Euro.

Ob und zu welchen Preisen die Stücke letztendlich verkauft wurden, zeigt die heutige Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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