Razzia bei Deutscher Bank: Mitarbeiter veruntreute 630.000 Euro
Razzia bei Deutscher Bank: 630.000 Euro veruntreut

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat eine Durchsuchung in einer Filiale der Deutschen Bank an der Frankfurter Taunusanlage bestätigt. Die Ermittler vollstreckten am Dienstag einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts aus dem Juni 2026. Die Behörde teilte mit, dass aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine weiteren Details genannt werden können. Die Deutsche Bank selbst lehnte eine Stellungnahme ab.

Ex-Mitarbeiter unter Verdacht

Nach Informationen des Handelsblatts steht die Razzia im Zusammenhang mit einem ehemaligen Mitarbeiter der Filiale. Er soll Kundengelder in Höhe von insgesamt rund 630.000 Euro veruntreut haben. Laut Justizkreisen wurde der Mann bereits am 4. Februar 2026 angeklagt. Der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt soll im August beginnen.

Vorwurf: Überweisungen auf Konto der Schwiegermutter

Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Bankmitarbeiter vor, zwischen Dezember 2023 und März 2025 in 21 Fällen Gelder von Kunden auf ein Konto überwiesen zu haben, das auf den Namen seiner Schwiegermutter eröffnet worden sein soll. Auf diese Weise soll er sich die Kundengelder angeeignet haben. Die Deutsche Bank hatte den Fall selbst angezeigt.

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