Fritz! (ehemals AVM) führt ab sofort kostenpflichtige Support-Abos für Fritzbox-Nutzer ein. Während der grundlegende Kundendienst weiterhin kostenlos zur Verfügung steht, bieten die neuen Service-Plus-Pakete bevorzugten Zugang und zusätzliche Dienstleistungen gegen eine monatliche Gebühr. Die Abos richten sich an Nutzer, die schnellere Hilfe oder umfassendere Unterstützung wünschen.
Drei Pakete zur Auswahl
Das günstigste Abo namens Basic kostet 5,99 Euro pro Monat. Es beinhaltet keine zusätzlichen Technikleistungen, sondern priorisierte Anrufe in der Warteschlange und eine schnellere Bearbeitung von E-Mail-Anfragen. Das Professional-Paket für 17,99 Euro monatlich umfasst drei Remote-Analysen, ein Projekt mit einem Systemexperten, eine individuelle Bedarfsanalyse, Produktempfehlungen, die Vereinbarung von Supportterminen sowie einen Express-Austauschservice bei Defekt. Für 29,99 Euro im Monat bietet Professional Plus sechs Remote-Analysen, zwei Projekte mit einem Systemexperten, zwei Express-Austauschservices, Fernzugriff bei der Einrichtung und einen abschließenden Success-Check.
Die Abos im Überblick
Basic (5,99 €/Monat): Priorisierte Anrufe, bevorzugte E-Mail-Bearbeitung, monatlich kündbar.
Professional (17,99 €/Monat): Alle Basic-Leistungen plus 3 Remote-Analysen, 1 Systemexperten-Projekt, Bedarfsanalyse, Produktempfehlungen, Supporttermine, 1 Express-Austausch.
Professional Plus (29,99 €/Monat): Alle Professional-Leistungen plus 6 Remote-Analysen, 2 Systemexperten-Projekte, 2 Express-Austauschservices, Fernzugriff bei Einrichtung, Success-Check.
Der kostenlose Standard-Support mit regulärem Kundendienst und Wissensdatenbank bleibt bestehen – ohne bevorzugte Bearbeitung oder Zusatzleistungen.
Für wen sich die Pakete lohnen können
Laut Fritz! richten sich die Zusatzangebote an Selbstständige, Freiberufler, anspruchsvolle Privatanwender und Personen, „die auf eine stabile Internet- und Netzwerkumgebung angewiesen sind“. Ein schnellerer Support-Zugang kann bei längeren Ausfällen oder komplexen Heimnetzen hilfreich sein. Für viele Haushalte dürfte sich wenig ändern, da der kostenlose Service bestehen bleibt. Positiv: Alle Abos sind monatlich kündbar.



