Handy gegen Toilette: Der Keimtest
Unser Handy begleitet uns den ganzen Tag – aber welche unsichtbaren Keime sammeln sich darauf an? BILD hat einen Abstrich-Test gemacht und das Smartphone mit einer Toilette verglichen. Das Ergebnis ist überraschend: Das Handy kann keimreicher sein als ein WC.
Die Untersuchung im Detail
Für den Test wurden Abstriche von der Oberfläche eines Smartphones und einer Toilettenschüssel genommen und im Labor analysiert. Die Proben zeigten, dass auf dem Handy mehr Bakterien und Keime nachweisbar waren als auf der Toilette. Dies liegt daran, dass das Handy ständig mit Händen, Taschen und anderen Oberflächen in Kontakt kommt, während Toiletten regelmäßig gereinigt werden.
Experten warnen vor mangelnder Hygiene
Hygiene-Experten betonen, dass viele Menschen ihr Smartphone selten reinigen. „Das Handy ist ein wahrer Keimfänger“, erklärt ein Mikrobiologe. „Es wird überall hingelegt und selten desinfiziert. Toiletten hingegen werden oft mit Reinigungsmitteln behandelt.“ Der Test zeigt, dass eine regelmäßige Reinigung des Handys mit geeigneten Mitteln sinnvoll ist.
Praktische Tipps für saubere Smartphones
Um die Keimbelastung zu reduzieren, empfehlen Fachleute, das Handy täglich mit einem Mikrofasertuch zu reinigen und gelegentlich mit einem Desinfektionstuch abzuwischen. Wichtig ist, keine aggressiven Chemikalien zu verwenden, die das Display beschädigen könnten. Auch das Vermeiden von Kontakt mit öffentlichen Oberflächen kann helfen.
Fazit des Tests
Der BILD-Test macht deutlich: Die Hygiene des Smartphones wird oft vernachlässigt. Während Toiletten als Keimschleudern gelten, entpuppt sich das Handy als heimlicher Keimträger. Eine regelmäßige Reinigung kann das Risiko von Infektionen senken.



