Razzia in Osthessen: Betrug mit Telefon-Erotik-Diensten
Die Polizei hat in Osthessen mehrere Gebäude durchsucht, darunter in Fulda und Schlitz im Vogelsbergkreis. Hintergrund ist der Verdacht des gewerbsmäßigen Leistungsbetrugs über kostenpflichtige Telefon-Erotik-Dienste. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei den Durchsuchungen umfangreiche Beweismaterialien sichergestellt.
Vorgehen der Tatverdächtigen
Nach derzeitigen Erkenntnissen sollen die Tatverdächtigen über die Erotik-Dienste Einnahmen erzielt haben, ohne die Nutzer ausreichend und transparent über die entstehenden Kosten zu informieren. Anschließend seien Forderungen über eigens eingerichtete Firmenkonstruktionen gestellt worden, die sich teils im Ausland befanden. Die Kriminalpolizei Fulda arbeitete bei den Ermittlungen mit tschechischen Behörden zusammen.
Sichergestellte Beweismittel und Festnahmen
Die Einsatzkräfte stellten unter anderem mehrere PCs und Laptops, Handys, Datenträger sowie Briefe und Dokumente sicher. Zwei Tatverdächtige im Alter von 55 und 58 Jahren wurden festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch wieder entlassen. Ein weiterer Tatverdächtiger sei im Laufe des Ermittlungsverfahrens verstorben.



