Selbstversuch: Autorin lässt Mikronährstoffe checken – Überraschender Mangel
Selbstversuch: Mikronährstoffanalyse deckt Mangel auf

Unsere Autorin wagt einen Selbstversuch: Sie lässt ihr Blut auf Mikronährstoffe analysieren – und wird von einem überraschenden Mangel eingeholt. Was die Analyse zeigt und für wen sich der Test lohnt.

Der Selbstversuch: Blutabnahme im Diagnostiklabor

Ich sitze auf einem Stuhl in einem Diagnostiklabor. Die Arzthelferin bittet mich, den Arm locker zu lassen. Vor mir eine kleine Ampulle und die Nadel, die gleich gesetzt wird, um mir ein paar Röhrchen Blut abzunehmen. Ich bin eigentlich gesund, zumindest fühle ich mich so. Es gibt keinen konkreten Verdacht auf einen Mangel. Aber stimmt das auch? Genau das will ich herausfinden. Ich mache den Selbstversuch: eine freiwillige, selbst bezahlte Blutuntersuchung zur Nährstoffanalyse.

Das Blut als Informationsarchiv

Unser Blut ist ein wahres Informationsarchiv. Es transportiert Sauerstoff, reguliert unsere Temperatur und gibt Hinweise auf unseren Gesundheitszustand. Viele kennen das klassische Blutbild vom Hausarzt. Ab 35 Jahren wird sogar ein großer Check-up alle drei Jahre angeboten. Dabei werden Werte wie Blutzucker, Cholesterin und Triglyceride bestimmt – und von den Krankenkassen bezahlt. Eine Mikronährstoffanalyse geht jedoch tiefer und untersucht Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

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Warum ein Nährstoffmangel oft unbemerkt bleibt

Ein Nährstoffmangel verläuft anfangs oft unbemerkt, da der Körper zunächst auf Reserven zurückgreift. Treten über einen längeren Zeitraum Mängel auf, kann dies zu echten Folgeerkrankungen führen. Die Mikronährstoffanalyse kann solche Mängel erkennen. Doch was kostet sie und für wen lohnt sie sich? Die Kosten liegen je nach Umfang zwischen 50 und 200 Euro und werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Überraschende Ergebnisse der Analyse

Die Ergebnisse der Analyse überraschen: Trotz gefühlter Gesundheit zeigt sich ein Mangel an Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren. „Mit diesem Mangel habe ich nicht gerechnet“, gesteht die Autorin. Auch Eisen und Magnesium liegen im unteren Normbereich. Die Analyse empfiehlt eine gezielte Supplementierung und eine Anpassung der Ernährung.

Fazit: Lohnt sich der Test?

Der Selbstversuch zeigt, dass auch scheinbar gesunde Menschen von einem Mikronährstoffmangel betroffen sein können. Wer unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Haarausfall hat, könnte von einer Analyse profitieren. Allerdings sollte die Interpretation der Ergebnisse immer mit einem Arzt erfolgen, um eine sinnvolle Therapie einzuleiten.

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