SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt
SPIEGEL+ Paywall: Artikel nach 30 Tagen oder 10 Aufrufen gesperrt (10.07.2026)

Der Spiegel hat eine neue Zugriffsbeschränkung für seine SPIEGEL+-Artikel eingeführt. Leser, die einen Artikel über einen Link aufrufen, erhalten die Meldung, dass der Link entweder älter als 30 Tage ist oder der Artikel bereits zehn Mal geöffnet wurde. In beiden Fällen ist der Inhalt nicht mehr kostenlos zugänglich.

Neue Paywall-Regelung ab sofort aktiv

Die Maßnahme gilt für alle SPIEGEL+-Inhalte, die über externe Links geteilt werden. Nach Ablauf der 30-Tage-Frist oder nach dem zehnten Aufruf wird der Artikel hinter der Bezahlschranke verborgen. Nutzer werden dann aufgefordert, ein Digital-Abo abzuschließen, um weiterlesen zu können.

Der Spiegel bietet verschiedene Abo-Modelle an: Ein Monatsabo für Neukunden kostet 1 Euro für die ersten vier Wochen, danach 5,99 Euro pro Woche. Ein Jahresabo mit 25 Prozent Rabatt schlägt mit 4,49 Euro pro Woche für 52 Wochen zu Buche, anschließend ebenfalls 5,99 Euro pro Woche. Bestehende Print-Abonnenten können einen rabattierten Digital-Zugang erwerben.

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Technische Umsetzung und Kündigungsbedingungen

Die Abwicklung erfolgt über den iTunes-Account des Nutzers. Das Abo verlängert sich automatisch um einen Monat, sofern es nicht 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird. Die Kündigung ist jederzeit in den iTunes-Einstellungen möglich. Nach dem Kauf muss das Abo mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpft werden, um es auch außerhalb der App nutzen zu können.

Die neue Regelung betrifft alle Leser, die Artikel über soziale Medien, E-Mail oder andere Kanäle teilen. Der Spiegel reagiert damit auf die zunehmende Nutzung von Paywalls in der Medienbranche, um digitale Abonnements zu fördern.

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