Tagesgeld im Juli 2026: Bis zu 4 Prozent p.a. bei diesen Banken
Tagesgeld Juli 2026: Bis zu 4 Prozent p.a. bei diesen Banken

Im Juli 2026 locken zahlreiche Banken mit attraktiven Tagesgeld-Aktionen, die bis zu 4,0 Prozent Zinsen pro Jahr bieten. Während die Norisbank den Spitzenzins gewährt, überzeugen andere Institute mit langen Zinsgarantien oder flexiblen Konditionen. Ein aktueller Vergleich zeigt die Unterschiede.

Norisbank: 4,0 Prozent p.a. für sechs Monate

Den aktuell höchsten Zinssatz von 4,0 Prozent p.a. bietet die Norisbank. Der Aktionszins gilt vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2026 und damit für volle sechs Monate. Wer das Konto nach dem 1. Juli eröffnet, erhält den Zins ebenfalls bis zum Jahresende, jedoch nicht für die vollen sechs Monate. Die Maximalanlage beträgt 250.000 Euro, die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise. Voraussetzung ist die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos sowie die Übertragung von mindestens drei Zahlungspartnern via Kontowechselservice bis zum 30. November 2026. Zudem dürfen die Einlagen nicht von einem Konto oder Depot der Deutsche-Bank-Gruppe stammen. Neukunden, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Konto bei der Norisbank hatten, erhalten zusätzlich eine Wechselprämie von 120 Euro. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro.

Consorsbank: 3,4 Prozent p.a. für fünf Monate

Die Consorsbank gewährt 3,4 Prozent p.a. für fünf Monate – eine Verlängerung gegenüber der üblichen Dreimonatsfrist. Der Zinssatz gilt für Einlagen bis zu einer Million Euro. Die Zinsgutschrift erfolgt vierteljährlich. Die Einlagensicherung erfolgt über Frankreich (Bonität A+) bis 100.000 Euro sowie über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu drei Millionen Euro. Die Consorsbank gehört zur französischen BNP Paribas.

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Postbank: 3,2 Prozent p.a. für sechs Monate auf Neugeld

Die Postbank bietet im Rahmen einer Neugeld-Aktion 3,2 Prozent Zinsen p.a. für sechs Monate auf Einlagen bis 250.000 Euro. Der Aktionszinszeitraum läuft vom 15. August 2026 bis zum 14. Februar 2027. Um zu profitieren, müssen Kunden bis zum 10. August 2026 mindestens 2.500 Euro Neugeld auf ein neu eröffnetes oder das zuletzt eröffnete Tagesgeldkonto einzahlen. Als Neugeld gelten Gelder, die vor dem Aktionszeitraum nicht bei der Postbank oder Deutsche Bank lagen. Nach Ablauf gilt der variable Standardzins von 0,75 Prozent p.a. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland bis 100.000 Euro sowie über den zusätzlichen Einlagensicherungsfonds.

Bank of Scotland: 3,25 Prozent p.a. für drei Monate

Die Bank of Scotland bietet Neukunden 3,25 Prozent Zinsen p.a. auf Einlagen bis 100.000 Euro für drei Monate. Die Kontoführung ist kostenlos und erfolgt vollständig online; ein Girokonto ist nicht erforderlich. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro, da die Bank of Scotland eine Marke der in Berlin ansässigen Lloyds Bank GmbH ist.

BBVA: 3,5 Prozent mit Girokonto

Die spanische BBVA zahlt auf Guthaben auf dem kostenlosen Girokonto in den ersten sechs Monaten 3,5 Prozent Zinsen p.a. Das Guthaben ist jederzeit verfügbar. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Der Aktionszins gilt für Anlagebeträge bis 200.000 Euro. Nach sechs Monaten richtet sich die Verzinsung variabel nach dem durchschnittlichen Kontoguthaben und der Nutzung des Girokontos. Die Einlagensicherung erfolgt über Spanien bis 100.000 Euro.

ING: 3,2 Prozent p.a. für vier Monate

Die ING erhöhte ihre Tagesgeldzinsen von 3,0 auf 3,2 Prozent p.a. für vier Monate auf Einlagen bis 250.000 Euro. Neukunden müssen kein Girokonto eröffnen; als Referenzkonto kann ein bestehendes Konto bei einer anderen Bank dienen. Nach Ablauf gilt der variable Standardzins von 0,75 Prozent p.a. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis drei Millionen Euro.

VW Bank: 3,1 Prozent p.a. für sechs Monate

Die Volkswagenbank bietet 3,1 Prozent Zinsen p.a. auf neu angelegtes Tagesgeld für sechs Monate, bereits ab dem ersten Cent. Die monatliche Auszahlung ermöglicht den Zinseszinseffekt. Nach Ablauf gilt der variable Standardzinssatz von derzeit 1,0 Prozent p.a. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds bis drei Millionen Euro.

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Scalable Capital: 2,5 Prozent p.a. variabel

Scalable Capital bietet ein Tagesgeldkonto mit 2,5 Prozent Zinsen p.a. – allerdings variabel und nicht zeitlich garantiert. Der Zinssatz orientiert sich am Leitzins der EZB und kann jederzeit angepasst werden. Die Verzinsung erfolgt täglich, die Zinsgutschrift monatlich. Das Einlagevolumen ist unbegrenzt. Die Einlagensicherung erfolgt über die gesetzliche Sicherung bis 100.000 Euro; mit Scalable Capital PRIME+ sind bis zu 500.000 Euro abgesichert, verteilt auf Scalable und vier Partnerbanken.

Fazit: Tagesgeld bleibt auch nach Leitzinssenkungen eine attraktive Option für kurzfristige Anlagen. Neukunden profitieren besonders von Sonderaktionen. Die Norisbank führt mit 4,0 Prozent, gefolgt von BBVA mit 3,5 Prozent und Consorsbank mit 3,4 Prozent. Sparer sollten Fristen, Bedingungen und die Einlagensicherung im Blick behalten.