Tagesgeld- und Festgeld-Zinsen aktuell: ING und Bank of Scotland erhöhen
Tagesgeld-Zinsen: ING und Bank of Scotland erhöhen

Gleich zwei bekannte Banken haben ihre Tagesgeld-Zinsen erhöht. Die ING bietet Neukunden nun 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr für vier Monate an, wenn sie gleichzeitig ein Girokonto eröffnen. Die Bank of Scotland zahlt 3,0 Prozent pro Jahr für bis zu ein Jahr – abhängig vom Einlagenzins der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese Anpassungen sind Teil eines aktuellen Trends, bei dem einzelne Institute trotz stabiler EZB-Leitzinsen nachbessern.

Im Tagesgeld-Vergleich liegen die Spitzenreiter weiterhin bei 4,0 Prozent: Norisbank (bis 31. Dezember 2026), Chase (für vier Monate) und Advanzia Bank (3,97 Prozent für drei Monate). Die ING ist mit 3,75 Prozent nah dran, die Bank of Scotland mit 3,0 Prozent im Mittelfeld. Auch beim Festgeld gibt es Bewegung: Die Sparda-Bank Nürnberg bietet Neukunden 3,25 Prozent für ein Jahr, die Kommunalkredit Invest und Gefa Bank haben ihre Konditionen angehoben.

ING: 3,75 Prozent für Neukunden mit Girokonto

Die ING lockt mit einer Aktion: 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr für vier Monate auf das Tagesgeld. Voraussetzung ist die Eröffnung eines Girokontos. Ohne Girokonto bleiben die Zinsen bei 3,2 Prozent. Das Tagesgeldkonto ist für Personen unter 28 Jahren oder ab einem monatlichen Geldeingang von 1.000 Euro kostenlos, sonst fallen 4,90 Euro pro Monat an.

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Die Bank of Scotland hingegen bietet 3,0 Prozent pro Jahr, aber für bis zu zwölf Monate. Diese Aktion gilt, solange der EZB-Einlagenzins mindestens 1,25 Prozent beträgt (aktuell: 2,25 Prozent). Damit ist die Bank of Scotland eine gute Option für alle, die eine längere Zinsbindung wünschen.

Sparda-Bank Nürnberg: Spitzenreiter beim Festgeld

Die Sparda-Bank Nürnberg hat eine Festgeldaktion gestartet: 3,25 Prozent Zinsen für ein Jahr, für Neu- und Bestandskunden mit neuem Geld. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 Euro. Das Angebot ist aktuell die Nummer eins im Festgeld-Vergleich für ein Jahr. Auf Platz zwei folgt die Hoistspar mit 3,1 Prozent.

Wichtig: Das Festgeld wird automatisch verlängert (Prolongation). Wer das nicht möchte, muss vor Ablauf kündigen. Die Einlagen sind über die BVR Institutssicherung bis 100.000 Euro geschützt.

Kommunalkredit Invest und Gefa Bank: Zinserhöhungen über mehrere Laufzeiten

Die Kommunalkredit Invest hat die Zinsen für Festgeld ab 10.000 Euro angehoben. Für zwei Jahre gibt es 3,1 Prozent, für ein Jahr 3,0 Prozent. Das Angebot für zwei Jahre liegt im Festgeld-Vergleich auf Platz drei. Die Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung Österreichs bis 100.000 Euro geschützt; Österreichs Bonität ist AA+.

Die Gefa Bank hat ihre Konditionen ebenfalls angepasst. Beim klassischen Festgeld ab 10.000 Euro gibt es für fünf Jahre 3,3 Prozent, für vier Jahre 3,1 Prozent. Auch ein Auszahlplan ist möglich. Die Einlagen sind über die deutsche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt; Deutschland hat ein AAA-Rating.

Weitere aktuelle Angebote im Überblick

Die Suresse Direkt Bank bietet Neukunden 3,5 Prozent für sechs Monate auf Tagesgeld. Die Hamburg Direct Bank zahlt 3,41 Prozent für drei Monate. Die Postbank hat eine Aktion mit 3,2 Prozent für sechs Monate, die bis zum 3. August 2026 läuft. Die Sparda-Bank West garantiert 3,2 Prozent bis zum 15. Februar 2027. Die Bank of Scotland verbesserte ihre Festgeld-Zinsen: für ein Jahr gibt es jetzt 3,0 Prozent. Die Deutsche Bank bietet bis zum 16. Juli 2,7 Prozent für einjähriges Festgeld.

Unser Spar-Ticker informiert kontinuierlich über aktuelle Zinsänderungen. Weitere Informationen zu den genannten Angeboten sowie aktuelle Vergleiche finden Sie in unserem Tagesgeld- und Festgeld-Vergleich.

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