ThermoMaven Grillthermometer gewinnt ntv Produkt-Check unter 50 Euro
ThermoMaven siegt im Grillthermometer-Test unter 50 Euro

Das ThermoMaven F1 Turbo Digitales Fleischthermometer hat sich im aktuellen ntv Produkt-Check als Testsieger unter fünf Grillthermometern unter 50 Euro durchgesetzt. Test-Redakteur Nikolai Henn prüfte die Geräte auf Messgenauigkeit, Geschwindigkeit, Praxistauglichkeit und Verarbeitung. Das ThermoMaven-Modell überzeugte als bester Allrounder, obwohl es nicht das genaueste Gerät im Test war.

Technische Daten und Ausstattung des ThermoMaven F1 Turbo

Das Thermometer misst Temperaturen von minus 50 bis 300 Grad Celsius. Laut Hersteller erscheint der Messwert nach 0,5 Sekunden, was sich im Praxistest bestätigte. Die Reinigung erfolgt unter fließendem Wasser, anschließend wird es trocken abgewischt. Zu den Extras gehören eine Display-Drehfunktion, ein Leuchtdisplay, ein integrierter Flaschenöffner, magnetische Lagerung und eine energiesparende Wake-Funktion. Der Lieferumfang umfasst das ThermoMaven F1 Turbo, eine AAA-Batterie, ein Handbuch und ein Kalibrierzertifikat. Erhältlich ist es in den Farben Rot und Schwarz. Der Preis liegt bei 24,99 Euro (Stand der Veröffentlichung).

Testfazit: Vorteile und Nachteile im Überblick

Zu den Vorteilen des ThermoMaven-Grillthermometers zählen die robuste und hochwertige Verarbeitung, die automatische Display-Drehung, die energiesparende Bauweise, die simple Bedienung und der günstige Preis. Als Nachteil wird die im Vergleich eher mittelmäßige Messgenauigkeit genannt. „Das Gadget von ThermoMaven geht aus unserem Test als bester Allrounder hervor: Das Hühnchen bleibt schön saftig, das Rindersteak gelingt auf den Punkt“, so das Fazit der Tester. Wer maximale Messgenauigkeit bevorzugt, findet im Modell von Weber den stärkeren Kandidaten.

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Testablauf: So wurden die Grillthermometer geprüft

Im Mittelpunkt des Testverfahrens standen Messgenauigkeit, Messgeschwindigkeit, Praxistauglichkeit am Grill, Bedienung, Ablesbarkeit, Reinigung, Ausstattung und Verarbeitung. Die Messgenauigkeit wurde nicht direkt am Grill, sondern in einem Sous-vide-Wasserbad geprüft. Ein Sous-vide-Stick hielt das Wasser konstant auf Temperatur und wälzte es gleichmäßig um. Als Referenz diente ein hochpräzises Vergleichs-Thermometer. Gemessen wurde bei 20,0, 54,9 und 89,7 Grad Celsius. Anschließend wurden für jedes Modell die Abweichungen an allen drei Messpunkten addiert.

Praxiseinsatz: Bedienung und Handhabung

Im Test wurde die Messnadel in die dickste Stelle des Fleisches eingeführt, wobei darauf geachtet wurde, keinen Knochen zu treffen, da dieser die Wärme schneller leitet und das Ergebnis verfälschen kann. Das ThermoMaven hinterließ im Vergleich zu den anderen Modellen einen besonders robusten Eindruck. Der Rand ist teilweise gummiert, das Gehäuse liegt angenehm in der Hand. Beim Ausklappen der Sonde schaltet sich das beleuchtete Display automatisch ein und zeigt die Messwerte gut lesbar an. Eine automatische Display-Drehung orientiert sich an der Haltung des Thermometers.

Ausstattungsdetails: Magnet, Flaschenöffner und mehr

Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten: Eine Taste hält den aktuellen Messwert fest, sodass die Temperatur auch nach dem Herausziehen der Sonde noch abgelesen werden kann. Eine weitere Taste wechselt zwischen Celsius und Fahrenheit. Nach 30 Sekunden schaltet sich das Gerät automatisch aus. Dank eines integrierten Magneten lässt es sich direkt am Grill befestigen, alternativ kann es an einer kleinen Öse aufgehängt werden. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen integrierten Flaschenöffner. Praktisch sind außerdem die aufgedruckten Kerntemperaturen für verschiedene Fleischsorten, die insbesondere Einsteigern als Orientierung dienen können. Das Thermometer kann auch beim Backen eingesetzt werden, etwa um die perfekte Temperatur für Glasuren zu erreichen.

Die Testredaktion rund um den „ntv Produkt-Check“ ist unabhängig, erwirbt alle Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet nach objektiven Kriterien.

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