Tagesgeld im Juli 2026: Norisbank führt mit 4 Prozent, viele Top-Angebote
Tagesgeld Juli 2026: Norisbank 4%, viele Top-Angebote

Im Juli 2026 locken zahlreiche Banken mit attraktiven Tagesgeldzinsen, insbesondere für Neukunden. Den Spitzenwert erreicht die Norisbank mit 4,0 Prozent pro Jahr, garantiert bis zum 31. Dezember 2026. Doch auch andere Institute wie Consorsbank, Postbank, ING, BBVA oder Santander bieten zeitlich befristete Aktionszinsen, die kurzfristige Anlagen lohnend machen. Alle Details zu den aktuellen Angeboten.

Norisbank: 4,0 Prozent bis Jahresende – mit Girokonto-Bedingung

Die Norisbank gewährt auf dem Tagesgeldkonto einen Zinssatz von 4,0 Prozent pro Jahr, und zwar bis zum 31. Dezember 2026. Voraussetzung ist die gleichzeitige Eröffnung eines kostenlosen Girokontos. Zudem müssen Kunden mindestens drei Zahlungspartner per Kontowechselservice übertragen. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA-Bonität) bis 100.000 Euro.

Der maximale Anlagebetrag beträgt 250.000 Euro. Wer zusätzlich ein Girokonto sucht, erhält eine Wechselprämie von 120 Euro. Das Angebot gilt nur für Kunden, die in den letzten zwölf Monaten kein Konto bei der Norisbank hatten.

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Consorsbank: 3,4 Prozent für fünf Monate – bis zu einer Million

Die Consorsbank bietet 3,4 Prozent pro Jahr für fünf Monate – eine Verlängerung gegenüber der üblichen Dreimonatsfrist. Der Aktionszins gilt für Einlagen bis zu einer Million Euro. Die Einlagensicherung erfolgt über Frankreich (Bonität A+) für bis zu 100.000 Euro sowie über den freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken bis zu drei Millionen Euro.

Postbank: 3,2 Prozent für sechs Monate auf Neugeld

Die Postbank zahlt 3,2 Prozent pro Jahr auf Neugeld, das bis zum 10. August 2026 eingezahlt wird. Der Aktionszins gilt für sechs Monate ab dem 15. August 2026. Voraussetzung: Mindestens 2.500 Euro Neugeld, das nicht von Konten der Deutsche-Bank-Gruppe stammt. Maximal 250.000 Euro werden verzinst. Danach greift der variable Standardzins von 0,75 Prozent.

ING: 3,2 Prozent für vier Monate – ohne Girokonto

Die ING erhöhte ihren Tagesgeldzins auf 3,2 Prozent pro Jahr für vier Monate. Der Aktionszins gilt für Einlagen bis 250.000 Euro. Praktisch: Neukunden müssen kein Girokonto eröffnen, ein Referenzkonto bei einer anderen Bank reicht. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds bis drei Millionen Euro.

BBVA: 3,5 Prozent auf dem Girokonto – monatliche Gutschrift

Die spanische BBVA verzinst das Guthaben auf dem kostenlosen Girokonto in den ersten sechs Monaten mit 3,5 Prozent pro Jahr. Der Zins wird monatlich gutgeschrieben, was den Zinseszinseffekt verstärkt. Der Aktionszins gilt für Einlagen bis 200.000 Euro. Danach variiert der Zinssatz je nach Kontoguthaben und Nutzung. Die Einlagensicherung erfolgt über Spanien bis 100.000 Euro.

VW Bank: 3,1 Prozent für sechs Monate – monatliche Auszahlung

Die Volkswagenbank garantiert 3,1 Prozent pro Jahr für sechs Monate, und zwar bereits ab dem ersten Cent. Die monatliche Zinsgutschrift sorgt für einen Zinseszinseffekt. Nach Ablauf gilt der variable Standardzins von derzeit 1,0 Prozent. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds bis drei Millionen Euro.

Santander: 2,75 Prozent für vier Monate – ohne Mindesteinlage

Santander (bald Openbank) bietet Neukunden 2,75 Prozent pro Jahr für vier Monate. Es gibt keine Mindesteinlage und der Zins gilt auf unbegrenzte Einlagen. Danach sinkt der Zins auf 0,3 Prozent. Neukunden sind, wer in den letzten zwölf Monaten kein Santander-Tagesgeldkonto hatte. Die Einlagensicherung erfolgt über Deutschland (AAA) bis 100.000 Euro sowie über den Einlagensicherungsfonds.

Scalable Capital: 2,5 Prozent variabel – unbegrenzt

Scalable Capital bietet ein Tagesgeldkonto mit 2,5 Prozent pro Jahr, jedoch variabel und ohne zeitliche Garantie. Die Verzinsung erfolgt täglich, die Gutschrift monatlich. Das Einlagevolumen ist unbegrenzt. Die Einlagensicherung beträgt gesetzlich 100.000 Euro, mit PRIME+ bis 500.000 Euro verteilt auf Partnerbanken. Die Plattform unterliegt deutscher Aufsicht.

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Fazit: Hohe Zinsen für kurzfristige Anlagen

Tagesgeld bleibt auch nach den Leitzinssenkungen eine attraktive Option. Die Norisbank führt mit 4,0 Prozent, gefolgt von BBVA (3,5 Prozent) und Consorsbank (3,4 Prozent). Wichtig: Die Aktionszinsen sind oft an Bedingungen geknüpft, wie Girokonto-Eröffnung oder Neugeld. Sparer sollten die Fristen beachten und rechtzeitig vergleichen, um nach Ablauf nicht in den niedrigen Standardzins zu fallen. Die Einlagensicherung variiert je nach Land – deutsche Institute bieten AAA-Bonität, ausländische eine geringere.