Ein 29-jähriger Mann ist am Dienstag nach einem Badeunfall im Breitenauer See bei Obersulm (Landkreis Heilbronn) gestorben. Wie die Polizei mitteilte, geriet der 29-Jährige im Nichtschwimmerbereich des Sees in Not und wurde von Zeugen an Land gezogen. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen und der Wiederbelebungsversuche durch die eintreffenden Rettungskräfte konnte der Mann nicht gerettet werden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb.
Hintergründe des Unglücks
Die genauen Umstände, die zu dem Unglück führten, sind noch unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Der Breitenauer See ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Der Nichtschwimmerbereich ist durch Bojen markiert. Trotzdem kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist Baden-Württemberg im Juni dieses Jahres mit 13 Badetoten trauriger Spitzenreiter unter den Bundesländern. Im bundesweiten Vergleich belegt das Land Platz drei.
Appell zur Vorsicht beim Baden
Die DLRG warnt regelmäßig vor den Gefahren im Wasser. Besonders in den Sommermonaten steigt die Zahl der Badeunfälle. „Jeder sollte seine eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen und nur an bewachten Stränden oder Seen baden“, betont ein Sprecher der DLRG. „Auch im Nichtschwimmerbereich ist man nicht automatisch sicher. Unerwartete Strömungen oder gesundheitliche Probleme können schnell lebensbedrohlich werden.“
Reaktionen und Anteilnahme
Der Vorfall hat in der Region Bestürzung ausgelöst. Bürgermeister der Gemeinde Obersulm sprach den Angehörigen sein Beileid aus. „Wir sind tief betroffen von diesem tragischen Unglück. Unser Mitgefühl gilt der Familie des Verstorbenen“, so der Bürgermeister in einem Statement.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden, um die genauen Umstände zu klären. Der Breitenauer See bleibt vorerst für den Badebetrieb geöffnet, die Sicherheitsmaßnahmen wurden jedoch verstärkt.



