Lewis Hamilton: Zwei Strafen ruinieren Ungarn-Wochenende
Hamilton: Zwei Strafen ruinieren Ungarn-Wochenende

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton erlebt ein Wochenende zum Vergessen: Trotz eines konkurrenzfähigen Ferrari auf dem Hungaroring in Budapest bleibt der siebenfache Weltmeister nur der fünfte Platz. Schuld sind gleich zwei Strafen der Rennkommissare, die den Briten nach eigener Aussage „wie verrückt“ bestrafen. Der Rückstand auf WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli wuchs auf 50 Zähler an.

Trainingsdominanz ohne Belohnung

Eigentlich lief es für Ferrari auf dem Hungaroring hervorragend. Sowohl Lewis Hamilton als auch Teamkollege Charles Leclerc dominierten die Freitagstrainings. Doch im Qualifying am Samstag begann das Drama. Hamilton sicherte sich zunächst den zweiten Startplatz hinter Weltmeister Lando Norris, wurde aber nachträglich mit einer Drei-Plätze-Strafe belegt. Grund: „unnötige Behinderung“ von McLaren-Pilot Oscar Piastri. Die Stewards hatten nach Anhörung beider Fahrer, Videoanalysen und Telemetriedaten entschieden, dass Hamilton den herannahenden Australier in einer schnellen Runde blockiert hatte. Eine verspätete Funkwarnung des Ferrari-Teams habe Hamilton nicht rechtzeitig informiert. So startete der Brite von Platz vier – auch weil WM-Führender Kimi Antonelli eine separate Strafe kassierte.

Reue nach Qualifying-Ausraster

Die Wut über die Strafe war Hamilton zunächst deutlich anzumerken. Noch vor dem Rennen entschuldigte er sich jedoch bei seinem Team: „Verzeiht mir mein Verhalten nach dem Qualifying, denn ich hatte eine so großartige Runde hingelegt und dann in letzter Minute die Nachricht erhalten (dass Piastri hinter mir lag)“, sagte Hamilton. „Zu erfahren, dass ich eine Strafe bekommen würde, war schwer zu verkraften, aber es ist, wie es ist. Man blickt nach vorne, und ich werde heute für das Team absolut alles geben, was ich kann.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Weitere Strafe im Rennen

Der Renntag brachte jedoch die nächste Enttäuschung. In einer virtuellen Safety-Car-Phase holte Ferrari Hamilton, der zu diesem Zeitpunkt auf Platz zwei lag, an die Box. Eine taktische Fehlentscheidung, die den Briten nicht nur den zweiten Platz kostete. Hamilton fuhr mit 80,1 km/h in die Boxengasse – 0,1 km/h über dem erlaubten Limit. Die Stewards verhängten eine Fünf-Sekunden-Strafe, die Hamilton sogar Platz vier kostete. Im Teamfunk wetterte er: „Ich biete diesen Rennkommissaren jede Gelegenheit. Und jedes einzelne Mal verhängen sie eine Strafe gegen mich. Sie verteilen Strafen wie verrückt.“

Bereits beim Rennen in Spa hatte Hamilton eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen einer Kollision mit einem Mechaniker erhalten. Am Ende wurde er in Ungarn Fünfter und verlor erneut Boden auf den WM-Führenden. Kimi Antonelli kämpfte sich von Startplatz fünf auf das Podium und baute seinen Vorsprung auf 50 Punkte aus.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration