Whisky aus dem Unterallgäu gehört zu den besten Deutschlands
Whisky aus dem Unterallgäu unter den besten

Ein Whisky aus dem Unterallgäu ist bei einer bedeutenden Verkostung als einer der besten Deutschlands ausgezeichnet worden. Das handgefertigte Destillat aus einer kleinen Familienbrennerei im Landkreis Unterallgäu setzte sich dabei gegen zahlreiche Mitbewerber aus dem In- und Ausland durch und landete auf einem vorderen Platz. Für die Verantwortlichen der Brennerei ist die Auszeichnung eine Bestätigung ihrer langjährigen Arbeit.

Die Brennerei und ihre Philosophie

Die Brennerei, die ihren Sitz in der Region um Mindelheim hat, setzt konsequent auf regionale Rohstoffe. Das Getreide stammt von umliegenden Feldern, das Wasser aus dem eigenen Brunnen. In kleinen Chargen reift der Whisky in ausgewählten Holzfässern, die zuvor für Sherry, Bourbon oder Rotwein genutzt wurden. So entstehen komplexe Aromen, die den Whisky unverwechselbar machen.

Das Familienunternehmen blickt auf eine lange Tradition zurück, jedoch wurde die Whiskyproduktion erst in den vergangenen Jahren ausgebaut. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Brennmeister experimentieren ständig mit verschiedenen Fassarten und Lagerungsbedingungen, um jedem Jahrgang eine eigene Note zu verleihen. Dabei bleibt die Produktionsmenge bewusst klein, um höchste Qualität zu garantieren.

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Überraschung bei der Verkostung

Die Fachjury, die aus international anerkannten Whisky-Experten bestand, bewertete die Proben verdeckt. Der Whisky aus dem Unterallgäu überzeugte vor allem durch seine Balance und seine lange, warme Abgangsnote. Dass ein relativ unbekanntes Haus aus Bayern die Konkurrenz so deutlich hinter sich lassen konnte, sorgte bei den Veranstaltern für Überraschung. Manche Verkoster zeigten sich erstaunt, dass diese Qualität nicht aus Schottland oder Irland stammt, sondern aus einer kleinen Brennerei im Allgäuer Voralpenland.

Bei der feierlichen Bekanntgabe der Ergebnisse wurde der Unterallgäuer Whisky namentlich hervorgehoben. Die Auszeichnung gilt als eines der wichtigsten Gütesiegel in der deutschsprachigen Whisky-Szene. Für die Brennerei bedeutet dies eine enorme Wertschätzung und zugleich einen Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Stolz in der Region

Die Nachricht von der Auszeichnung hat sich schnell verbreitet. Auch Vertreter der örtlichen Wirtschaft und Politik gratulierten dem Familienunternehmen. Im Landratsamt Unterallgäu sprach man von einer Bereicherung für die Region, die weit über die Landkreisgrenzen hinausstrahlt. Man hofft, dass der Erfolg auch den Tourismus in der Gegend ankurbelt, die bereits für ihre Käsereien und Klöster bekannt ist.

Die Brennerei selbst reagierte bescheiden auf den Hype. Die Nachfrage nach dem limitierten Whisky ist seit der Verkostung allerdings spürbar gestiegen. Interessierte müssen sich gedulden, denn die Abfüllungen werden oft schon im Vorfeld an Stammkunden vergeben. Eine Flasche des prämierten Jahrgangs dürfte schon bald zu einem begehrten Sammlerobjekt werden.

Was den Whisky besonders macht

In der Verkostung wurden Aromen von Honig, getrockneten Früchten und feinen Holznoten beschrieben. Der Geruch sei intensiv und einladend, der Geschmack komplex, aber zugleich zugänglich. Auch ein leichter Hauch von Rauch, der von den getoasteten Fässern herrührt, wurde wahrgenommen. Der Whisky eignet sich sowohl für den puren Genuss als auch für hochwertige Cocktails.

Für alle, die den Whisky selbst probieren möchten, bietet die Brennerei regelmäßige Besichtigungen und Verkostungen an. Die Termine sind allerdings oft schnell ausgebucht. Wer eine Flasche ergattern möchte, sollte sich direkt an das Unternehmen wenden oder auf der jährlichen Destillerie-Messe vorbeischauen. Die Nachfrage zeigt: Qualität aus der Region hat auch international Gewicht.

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