Zollaktion im Allgäu: Durchsuchungen in Nagelstudios, Imbissen und Supermarkt
Der Zoll hat in Schwaben mehrere Betriebe wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung durchsucht. Wie das Hauptzollamt Kempten mitteilte, waren Nagelstudios, Imbisse und ein Supermarkt betroffen. Die Beamten beschlagnahmten bei den Überprüfungen rund 100.000 Euro Bargeld.
Gegen einen Beschuldigten wird nun ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, Arbeitnehmer nicht oder nicht richtig zur Sozialversicherung angemeldet und Ausländer illegal beschäftigt zu haben. Die Durchsuchungen fanden sowohl in den Geschäftsräumen als auch in den Unterkünften der Arbeiter statt, wo der Zoll Beweismittel sicherstellte.
Vorwürfe der illegalen Beschäftigung und Sozialversicherungsbetrug
Die Ermittlungen richten sich gegen einen Betreiber mehrerer Betriebe. Nach Angaben des Zolls wurden bei der Aktion umfangreiche Unterlagen und digitale Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Die Höhe des beschlagnahmten Bargeldes – rund 100.000 Euro – deutet auf ein erhebliches Ausmaß der möglichen Straftaten hin.
Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung schädigen nicht nur die Sozialversicherungssysteme, sondern führen auch zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten gesetzestreuer Unternehmen. Der Zoll kündigte an, die Überprüfungen in der Region fortzusetzen.



