Diana Lichtenthal aus Sachsen hat ihren kleinen Smart in ein Mini-Wohnmobil umgebaut. Nach einem Motorschaden ihres ersten Umbaus startete sie ein neues Projekt – diesmal mit einem Elektro-Smart. Das Fahrzeug ist auffällig gestaltet und wurde mit viel Eigenarbeit zu einem kompakten Camper umfunktioniert, den sie sowohl im Alltag als auch für Reisen nutzt, wie die regionale Tageszeitung "Nordkurier" berichtet.
Trotz der geringen Größe fehlt es dem Fahrzeug kaum an Ausstattung. Geplant sind unter anderem ein Gaskocher, Stauraum für Utensilien und eine faltbare Trockentoilette. Für Privatsphäre sorgt ein Pop-up-Zelt, das auch als Dusche dient. Kleine Anpassungen wie eine nutzbare Heckklappe als Tisch stehen noch auf der To-do-Liste.
Die geplante Reise führt Diana Lichtenthal über rund 580 Kilometer bis an die polnische Ostsee. Dabei wird die begrenzte Reichweite ihres E-Autos zur Herausforderung: Nach etwa 120 Kilometern muss der Wagen wieder geladen werden, so der "Nordkurier". Trotzdem plant sie zahlreiche Stopps, rund 200 Sehenswürdigkeiten und Übernachtungen auf Campingplätzen – und teilt ihr Abenteuer online mit ihrer Community.
Wer wie Diana Lichtenthal mit dem Camper unterwegs ist, macht auf längeren Strecken regelmäßig Halt auf Campingplätzen. Eine aktuelle Auswertung von über 62.000 Campern zeigt: Deutschland ist bei den beliebtesten Campingplätzen Europas besonders stark vertreten. Insgesamt wurden mehr als 120.000 Bewertungen ausgewertet, wobei mehrere deutsche Plätze Spitzenpositionen erreichten – ein Vorteil für Reisende, die auf gut ausgestattete Stopps entlang ihrer Route setzen.



