Die Berliner Feuerwehr ist am Donnerstagabend mit einem Großaufgebot an der Dahme in Treptow-Köpenick im Einsatz. Wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte, wird seit 16:51 Uhr im Langen See nach einer vermissten Person gesucht. Taucher und ein Rettungshubschrauber sind an der Suche beteiligt.
Hintergrund des Einsatzes
Die vermisste Person soll sich zuletzt im Bereich des Langen Sees aufgehalten haben. Die genauen Umstände sind noch unklar. Die Feuerwehr konzentriert sich derzeit auf die Wasserfläche und das Ufergebiet. Der Sprecher betonte, dass es sich um eine akute Suchaktion handele.
Zweiter Badeunfall am selben Tag
Sollte die Person nicht lebend geborgen werden, wäre es der zweite Badetote innerhalb weniger Stunden. Bereits in der Nacht zu Donnerstag war ein Mann nach einem Sprung in die Rummelsburger Bucht verunglückt. Anwohner beobachteten, wie der 34-Jährige in der Nähe des S-Bahnhofs Rummelsburg ins Wasser sprang und nicht wieder auftauchte, teilte die Polizei mit. Taucher fanden ihn kurze Zeit später und brachten ihn an Land – Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Die Polizei ermittelt nun zur Todesursache des 34-Jährigen. Eine Sprecherin der Polizei sagte, es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat. Der genaue Hergang wird noch untersucht.
Warnung der Feuerwehr
Angesichts der beiden Vorfälle warnte die Feuerwehr eindringlich vor den Gefahren des Badens in nicht freigegebenen oder unübersichtlichen Gewässern. „Baden und Schwimmen in unbekannten Gewässern kann lebensgefährlich sein“, so ein Feuerwehrsprecher. Die Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, nur offizielle Badestellen zu nutzen und die Warnhinweise zu beachten.



