Buckelwal vor Poel: Neues Rettungskonzept noch nicht bestätigt
Buckelwal vor Poel: Neues Rettungskonzept noch nicht bestätigt

Die Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals verzögert sich weiter. Ein neues Konzept, das den Wal durch eine gebaggerte Rinne ins tiefe Fahrwasser bringen soll, ist noch nicht vom Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Der mit den Baggerarbeiten beauftragte Unternehmer Fred Babbel sagte am Donnerstagabend, dass Nacharbeiten am Plan nötig seien. Er hofft auf eine Rettung am Sonntag oder Montag, abhängig vom Wetter.

Der Wal liegt weiterhin in einer eigens ausgehobenen Mulde, die ihn vor dem Erstickungstod unter seinem eigenen Gewicht bewahrt. Das Tier zeigt Lebenszeichen: Es atmet und bewegt sich. Die Wasserpegel sollen laut Prognosen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie am Sonntag deutlich ansteigen, was die Rettung begünstigen könnte.

Hinter den Kulissen der Rettungsaktion eskaliert ein Konflikt zwischen der abgereisten Tierärztin Jenna Wallace und dem Whale Sanctuary Project (WSP). Wallace hatte Charles Vinick und die Organisation öffentlich attackiert und Vinick als „Betrüger“ bezeichnet. Das WSP weist die Vorwürfe entschieden zurück und spricht von „Verleumdung“.

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Unterdessen wurde eine Spendenaktion für die im Koma liegende Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert eingerichtet. Ihre Praxis auf Föhr bat um Respekt für die Privatsphäre der Familie und kritisierte unangemessene Nachfragen nach persönlichen Informationen.

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