Ministerin Kaniber ehrt vier Schwaben-Wirtshäuser
Kaniber ehrt vier Schwaben-Wirtshäuser

München – Vier Gaststätten aus Schwaben dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat sie für ihre regionale Küche geehrt. Die Urkunden wurden im Rahmen einer Feierstunde in München überreicht.

Ausgezeichnete Betriebe

Zu den Geehrten gehören der Gasthof „Zum Goldenen Löwen“ in Augsburg, das Landgasthaus „Zur Post“ in Kaufbeuren, der „Bräustüberl“ in Memmingen sowie die „Alte Mühle“ in Kempten. Alle vier Betriebe überzeugen durch ein besonderes Engagement für regionale Produkte und traditionelle Zubereitung.

„Diese Wirtshäuser sind Botschafter für unsere bayerische Esskultur“, betonte Kaniber. Sie hob hervor, dass die Ausgezeichneten nicht nur regionale Zutaten verwenden, sondern auch Wert auf Nachhaltigkeit und Handwerk legen.

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Kriterien für die Auszeichnung

Die Auszeichnung wird jährlich vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium vergeben. Bewerben können sich Gaststätten, die einen hohen Anteil regionaler Produkte in ihrer Küche nachweisen. Zudem müssen sie besondere Qualitätsstandards erfüllen.

Eine Jury aus Fachleuten prüfte die Betriebe. Dabei wurden unter anderem die Herkunft der Zutaten, die Saisonalität der Gerichte und das Ambiente berücksichtigt. Auch die Zusammenarbeit mit lokalen Erzeugern spielte eine Rolle.

Bedeutung für die Region

Die Auszeichnung stärkt die regionale Wertschöpfung. „Wenn Gäste regionale Küche schätzen, profitiert die gesamte Region“, sagte Kaniber. Sie verwies auf die kurzen Lieferwege und die Unterstützung der heimischen Landwirtschaft.

Die vier Schwaben-Betriebe sind Teil von insgesamt 25 Wirtshäusern in Bayern, die in diesem Jahr ausgezeichnet wurden. Die Feierstunde in München bot Gelegenheit zum Austausch zwischen den Betrieben und Vertretern aus Politik und Gastronomie.

Stimmen aus der Praxis

Der Wirt des Gasthofs „Zum Goldenen Löwen“ zeigte sich stolz über die Ehrung. „Wir kochen seit Generationen mit Produkten aus der Umgebung. Diese Anerkennung bestätigt unseren Weg“, sagte er. Ähnlich äußerte sich die Inhaberin des Landgasthauses „Zur Post“: „Regionale Küche ist für uns keine Mode, sondern Überzeugung.“

Ausblick

Die Auszeichnung soll Ansporn für weitere Betriebe sein, auf regionale Küche zu setzen. Das Ministerium plant, das Programm im nächsten Jahr fortzusetzen. Interessierte Gaststätten können sich ab Frühjahr bewerben.

Mit der Ehrung verbunden ist auch eine Marketingunterstützung durch den Freistaat. Die Betriebe dürfen das Logo „Regionale Küche Bayern“ führen und werden in einer Broschüre vorgestellt.

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