Der Juli bescherte Berlin und Brandenburg erneut überdurchschnittliche Temperaturen und in der Hauptstadt zugleich die höchste Niederschlagsmenge aller Bundesländer. Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Mitteltemperatur in Berlin bei 19,7 Grad Celsius und damit 1,4 Grad über dem langjährigen Mittel. In Brandenburg betrug die Mitteltemperatur 19,2 Grad Celsius – ein Plus von 1,3 Grad.
Temperaturen im Detail
Die berechneten Durchschnittswerte berücksichtigen sowohl die Tages- als auch die Nachttemperaturen. Am heutigen Dienstag wird in beiden Ländern voraussichtlich die Maximaltemperatur des Monats erreicht: laut DWD sollen die Werte auf bis zu 35 Grad Celsius klettern. Damit bestätigt sich der Trend eines ungewöhnlich warmen Julis, der bereits im Juni mit Hitzespitzen begann.
Regenmengen: Berlin an der Spitze
Trotz der hohen Temperaturen fiel in Berlin im Juli so viel Regen wie in keinem anderen Bundesland. Mit 68 Litern pro Quadratmeter lag die Niederschlagsmenge ein Viertel über dem Klimareferenzwert von 54 Litern. In Brandenburg hingegen war es mit 50 Litern pro Quadratmeter leicht zu trocken – ein Unterschied, der auf die lokale Wetterdynamik zurückzuführen ist.
Der DWD wies darauf hin, dass die Daten vorläufig sind und sich nach Abschluss der Monatsauswertung noch geringfügig ändern könnten. Dennoch zeichnet sich ab, dass der Juli 2026 in der Region zu den wärmeren und in Berlin zu den niederschlagsreichsten zählen wird.



