Sechs Tote nach Schüssen in Stade – Polizei schließt Terrorhintergrund aus
Im niedersächsischen Stade sind am heutigen Tag sechs Menschen durch Schüsse getötet worden. Die Tat ereignete sich in einer Jugendhilfeeinrichtung in der Innenstadt. Die Polizeidirektion Lüneburg bestätigte zudem mehrere Verletzte, einige davon schwer. Zwei Verdächtige, ein Mann und eine Frau, beide älter als 21 Jahre, wurden festgenommen. Unter ihnen soll sich der mutmaßliche Schütze befinden. Nach Angaben eines Sprechers der Polizeidirektion Lüneburg gegenüber dem SPIEGEL besteht keine weitere Gefahr für die Bevölkerung.
Kein extremistischer Hintergrund – Beziehungstat vermutet
Entgegen erster Befürchtungen handele es sich nach SPIEGEL-Informationen nicht um einen Terroranschlag. Die Polizei geht von einer sogenannten „Beziehungstat“ aus. Es gebe persönliche Bezüge in die Jugendeinrichtung. Konkrete Angaben zur Beziehung zwischen Täter und Opfern sowie zu den Motiven machte die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Joe Biden attackiert Donald Trump bei Benefizveranstaltung
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden hat bei einem seltenen öffentlichen Auftritt scharf mit seinem Nachfolger Donald Trump abgerechnet. „Es ist wirklich verblüffend. Er hat keinerlei Schamgefühl. Offen gesagt, es ist peinlich für das Land“, sagte Biden über Trump. Er bezeichnete Trump als „Verlierer“ und warf ihm vor, dem Ansehen der USA in der Welt mehr geschadet zu haben als jeder andere Präsident zuvor. Biden kritisierte zudem Trumps Bauprojekte in Washington, D.C., darunter einen geplanten Triumphbogen, der mit rund 76 Metern fast dreimal so hoch wie das Brandenburger Tor werden soll.
VW-Stellenabbau: Betriebsrat kennt keine konkreten Zahlen
Nach einem Bericht des manager magazins über einen möglichen Stellenabbau von bis zu 100.000 Stellen weltweit bei Volkswagen gibt es neue Details. Der Konzernvorstand teilte dem Betriebsrat mit, dass die bereits vereinbarten Stellenreduzierungen nicht ausreichten, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Der Betriebsrat betont in einem internen Schreiben, dass die bis Ende 2030 geltende Beschäftigungssicherung unkündbar sei. „Der Vorstand kann nur mit Zustimmung der Arbeitnehmer weitere Stellen abbauen“, so ein Sprecher. „Und die erwarten einen Plan, der mehr als nur Sparen verspricht.“
Weitere Nachrichten des Tages
Eine Studie zeigt, dass Konzerne den Tankrabatt nur teilweise an die Kunden weitergegeben haben. In Griechenland setzt die Regierung ein Kopfgeld auf den giftigen Hasenkopf-Kugelfisch aus, der Fischer und Netze gefährdet. Bei Badeunfällen sind am Wochenende mindestens 26 Männer und Jungen ums Leben gekommen. Nach den Erdbeben in Venezuela breitet sich der Geruch verwesender Leichen im Katastrophengebiet aus, während die Kritik an Staatschefin Rodríguez wächst.
Tankrabatt läuft aus: Preise steigen wieder
Am Samstagvormittag lag der Benzinpreis noch bei niedrigem Niveau, doch binnen 24 Stunden stieg er um mindestens 15 Cent pro Liter. Mit dem Auslaufen des Tankrabatts am Dienstag und der Rückkehr zur regulären Steuer ab Mittwoch drohen weitere Preiserhöhungen. Ob sich ein letzter Tankstopp lohnt, bleibt fraglich.
Prinzessin Kate meistert Berg-Challenge
Die britische Prinzessin Kate, 44, hat innerhalb von 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen. Mit der „National Three Peaks Challenge“ sammelte sie Spenden für die Royal Marsden Cancer Charity. Kate, die vor zwei Jahren an Krebs erkrankte und den Kampf nach eigenen Angaben vorerst gewonnen hat, erklärte auf Instagram, die Herausforderung sei für sie eine Gelegenheit gewesen, „das Leben jenseits der Diagnose zu erkunden und etwas zurückzugeben“.
Abendtipp: „Supergirl“ im Kino
Vor dem WM-Spiel Deutschland gegen Paraguay um 22.30 Uhr bietet sich ein Kinobesuch an. Der Film „Supergirl“ mit Milly Alcock in der Hauptrolle entführt in ein intergalaktisches Abenteuer. Laut Kritiker Andreas Borcholte erinnert der Look an „Star Wars“, „Das fünfte Element“ und „Mad Max“. Alcock sei „eine Entdeckung als Alien-Göre“.



