78 Auszubildende der Josefsheim-Stiftung Ursberg haben ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Bei der feierlichen Freisprechung in der Ursberger Klosterkirche wurden die Absolventinnen und Absolventen für ihre Leistungen gewürdigt. Die Veranstaltung markierte den offiziellen Abschluss ihrer Lehrzeit und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
Herausragende Leistungen und Auszeichnungen
Besonders hervorzuheben sind die Abschlussnoten der jungen Fachkräfte. So erzielten mehrere Auszubildende einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser. Für diese herausragenden Leistungen wurden sie mit einem besonderen Preis ausgezeichnet. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Josefsheim-Stiftung, Schwester M. Ancilla Wölfle, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung von Engagement und Durchhaltevermögen. „Sie haben in den vergangenen Jahren nicht nur fachliches Wissen erworben, sondern auch persönlich über sich hinausgewachsen“, sagte sie.
Die Auszubildenden verteilten sich auf verschiedene Berufe. Dazu gehörten unter anderem Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger, Erzieher sowie Fachkräfte im kaufmännischen und handwerklichen Bereich. Die Josefsheim-Stiftung bildet in insgesamt zwölf Berufen aus und legt dabei großen Wert auf eine praxisnahe und wertschätzende Ausbildung.
Freisprechung als traditioneller Höhepunkt
Die Freisprechung ist ein traditioneller Bestandteil der Berufsausbildung. Sie symbolisiert den Übergang vom Auszubildenden zur Fachkraft. In Ursberg wurde die Feierlichkeit durch musikalische Beiträge und Grußworte von Vertretern aus Politik und Kirche umrahmt. Landrat Hans-Joachim Weirather gratulierte den Absolventen und hob die Bedeutung der Einrichtung für die Region hervor. „Die Josefsheim-Stiftung ist ein wichtiger Ausbildungsbetrieb im Landkreis Günzburg. Sie leistet einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, so Weirather.
Die Stiftung selbst betonte, dass viele der frischgebackenen Fachkräfte übernommen werden konnten. Damit leistet die Einrichtung einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Region. Die Übernahmequote liegt bei über 80 Prozent.
Ein Blick in die Zukunft
Für die Absolventen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Sie werden in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung arbeiten. Die Josefsheim-Stiftung wünschte ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute und dankte den Ausbilderinnen und Ausbildern für ihr Engagement.
Mit der Freisprechung endete für die 78 jungen Menschen eine intensive Zeit der Ausbildung. Sie haben nun die Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Die Stiftung wird sie auch weiterhin begleiten und unterstützen.



