In der Nacht zum Montag kam es in den Dünen des Ostseebads Warnemünde zu einem Brand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Zeugen hatten die Flammen bemerkt und den Notruf gewählt. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar zügig löschen, doch ersten Schätzungen zufolge wurden rund 50 Quadratmeter Dünenfläche beschädigt.
Zeugen berichten von Böllergeräuschen
Laut Polizei hielten sich die Zeugen in einiger Entfernung zum Brandort auf. Kurz bevor sie die Flammen entdeckten, nahmen sie mehrere Böllergeräusche wahr, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Ermittler suchen nun nach Hinweisen auf mögliche Tatverdächtige und andere Beobachtungen aus der Nacht. Der Brandort befindet sich im Bereich der Parkstraße und am Strandaufgang 22 im Norden Rostocks.
Ermittlungen der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer in der Nacht zum Montag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Dünen beobachtet hat, soll sich bei der Polizei melden. Auch Hinweise auf die Herkunft der Böllergeräusche sind für die Ermittler von Interesse.
Hintergrund: Waldbrandschutz in Wohngebieten
Der Vorfall in Warnemünde wirft erneut Fragen zum Brandschutz in Küsten- und Waldgebieten auf. Experten fordern, den Waldbrandschutz stärker an Wohngebiete anzupassen. In diesem Zusammenhang verweist die Polizei auf die Gefahr durch Feuerwerkskörper und Böller in trockenen Gebieten.



