Der 33-jährige Daniel Emminger wurde in der Nacht vom 31. März auf den 1. April auf seinem Selbstversorger-Hof im Allgäu Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens. Zeugen entdeckten den leblosen Körper des Naturfreundes zwei Tage später. Nach Angaben der Ermittler wurde Emminger mit einem großkalibrigen Gewehr regelrecht hingerichtet.
Leben im Einklang mit der Natur
Emminger führte ein Leben abseits der Zivilisation. Auf seiner abgeschiedenen Farm baute er eigenes Obst und Gemüse an, hielt Tiere und erzeugte seinen eigenen Strom mithilfe einer Biogasanlage. Sein Hof war ein Musterbeispiel für autarkes Leben. Er teilte sein Wissen auf Vorträgen und bot durchreisenden Campern Stellplätze an. Die Gemeinschaft schätzte ihn als freundlichen und hilfsbereiten Menschen umso mehr schockiert der Mord die Region.
Kalteblütige Hinrichtung
Die Polizei geht von einer Hinrichtung aus. Das großkalibrige Gewehr hinterließ schwere Verletzungen. Die Tatumstände deuten auf eine geplante Tat hin. „Hier wurde offenbar mit extremer Brutalität vorgegangen“, so ein Sprecher der Kriminalpolizei. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, da Emminger keine bekannten Feinde hatte.
Belohnung von 5000 Euro
Um den Fall aufzuklären, hat die Polizei eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. Die Beamten suchen nach verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die in der Tatnacht in der Nähe des Hofes gesehen wurden. Bisher fehlt jede heiße Spur. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Der Mord hat die kleine Gemeinde schockiert. „Wir können uns nicht erklären, wer so etwas tun konnte“, sagt ein Nachbar. Viele Bewohner fürchten nun um ihre Sicherheit. Die Polizei hat die Streifen verstärkt. Der Fall zeigt, wie verletzlich auch ein abgeschiedenes Leben in der Natur sein kann.



