Inwole e.V.: Offene Werkstätten und Bildung für alle in Babelsberg
Inwole e.V.: Offene Werkstätten und Bildung in Babelsberg

Der Babelsberger Verein Inwole ist ein Ort, an dem soziales Engagement, ökologische Ideen und interkulturelles Miteinander unter einem Dach vereint werden. Seit 2005 hat der Verein seinen Sitz im Projekthaus in Potsdam-Babelsberg und bietet dort eine Vielzahl von Aktivitäten an, die von Bildungsarbeit über handwerkliche Werkstätten bis hin zu kulturellen Begegnungen reichen.

Was macht Inwole einzigartig?

Inwole wurde mit dem Ziel gegründet, ein solidarisches, tolerantes und ökologisch nachhaltiges Miteinander in Potsdam zu gestalten. Das Herzstück des Vereins ist das „Werkhaus“ – das größte Haus der Eigenarbeit in der Region mit sieben Werkstattbereichen, darunter Holz, Metall, Keramik und Textil. Hier können Menschen jeden Alters selbst aktiv werden und handwerkliche Fähigkeiten erlernen oder vertiefen. Julia Sonata, Projektkoordinatorin des Vereins, betont: „Besonders stolz sind wir auf unser Werkhaus, in dem Menschen jeden Alters selbst aktiv werden können.“

Bedeutung für die Gesellschaft

In einer Zeit zunehmender sozialer Vereinzelung schafft Inwole einen Gegenentwurf: ein sicheres, diskriminierungsfreies soziales Zentrum für Begegnung, Selbstorganisation und emanzipatorische Bildung. Bei Inwole kommen Geflüchtete, Jugendliche und Nachbarn zusammen, um sich handwerklich auszuprobieren oder Neues zu lernen. Die Angebote stehen grundsätzlich allen Potsdamerinnen und Potsdamern offen, unabhängig von Herkunft, Alter oder handwerklicher Vorerfahrung. „Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass unsere Angebote nur Vereinsmitgliedern offenstehen, aber das stimmt nicht“, erklärt Sonata.

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Erfolge und Auszeichnungen

Ein besonderer Erfolg ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vereins zu einer fest etablierten und anerkannten Institution der Jugend- und Erwachsenenbildung im Land Brandenburg. Zudem wurde Inwole mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Potsdamer Integrationspreis 2024 und dem Jugendinnovationspreis 2026. Diese Auszeichnungen unterstreichen die Qualität und Relevanz der Arbeit des Vereins.

Gemeinschaftserlebnisse und Zukunftswünsche

Ein unvergessliches Erlebnis war das Vereinsfest Ende Juni bei fast 40 Grad Celsius. Obwohl es von 14 Uhr auf 18 Uhr verschoben wurde, kamen viele Menschen, um die Vereinsarbeit und das Projekthaus kennenzulernen. Von der neuen Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wünscht sich der Verein eine langfristige, verlässliche Unterstützung und Wertschätzung für die freie und selbstorganisierte Projekt- und Kulturarbeit in Potsdam. „Räume für gemeinnützige Initiativen und interkulturelle Begegnung müssen geschützt und finanziell abgesichert werden, da sie das Fundament für eine lebendige, demokratische und soziale Stadtgesellschaft bilden“, so Sonata.

Unterstützung und Mitmachen

Inwole kann auf vielfältige Weise unterstützt werden: durch eine Fördermitgliedschaft, Spenden oder Direktdarlehen zur Absicherung der Infrastruktur. Interessierte können einfach zu den Öffnungszeiten ins Werkhaus kommen oder sich online über öffentliche Veranstaltungen informieren. Der Verein freut sich über jede Form der Beteiligung und lädt alle ein, Teil dieser lebendigen Gemeinschaft zu werden.

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