Krav Maga in Potsdam: Selbstverteidigung seit 2015 – nicht Prügelei
Krav Maga in Potsdam: Training, nicht Prügelei

Der 2015 gegründete Verein Krav Maga Brandenburg/Berlin e.V. hat sich der Vermittlung der israelischen Kampftechnik Krav Maga verschrieben. Mit vier zertifizierten Trainern bietet er Kurse für Jugendliche, Frauen, gemischte Gruppen, Fortgeschrittene sowie Firmen und Verbände. Über 50 Mitglieder trainieren regelmäßig, dazu kommen rund 100 Teilnehmer oder Partnerschaften mit Fitness-Apps. Felix Husmann, Vereinsvorsitzender, betont: „Krav Maga ist eine leicht zu lernende, sehr effektive und realitätsnahe Technik zur Selbstverteidigung.“

Training für alle Lebenslagen

Das Trainingsprogramm ist bewusst alltagsnah gestaltet. Es umfasst Abwehr von bewaffneten und unbewaffneten Angriffen, aber auch Seminare an ungewöhnlichen Orten – etwa im Bus, im Schwimmbad, im Dunkeln oder auf engem Raum. „Unser Training ist gesund, ambitioniert und maximal alltagstauglich, und wir haben gute Laune“, erklärt Husmann. Der Verein lege Wert darauf, dass Teilnehmer lernen, Gewalt und Provokationen im Alltag aus dem Weg zu gehen oder ihnen wirksam entgegenzutreten. Dabei stehe nicht das Verprügeln im Vordergrund: „Dass sich bei uns geprügelt wird. Bei uns wird niemand verprügelt“, stellt Husmann ein verbreitetes Vorurteil klar.

Größte Erfolge und besondere Erlebnisse

Zu den überregional beachteten Höhepunkten zählen Seminare wie „Krav Maga im Bus“ mit Top-Trainern aus Israel, darunter Tamir Gilad. Zudem hat der Verein neue international geprüfte Trainer ausgebildet. Ein unvergessliches Ereignis war das Krav-Maga-Seminar zur Selbstverteidigung in der Disco im Jahr 2025, das zugleich das zehnjährige Vereinsjubiläum markierte. „Wir haben uns eine Disco gemietet und am Originalschauplatz trainiert“, so Husmann. Auch die sechs mehrtägigen, international besuchten Lehrgänge mit der International Krav Maga Federation (IKMF) im eigenen Studio werden noch heute erwähnt.

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Zukunftswünsche und Unterstützung

Angesichts der neuen Oberbürgermeisterin Noosha Aubel wünscht sich Husmann „Maßnahmen, die unsere Stadt sicherer machen“. Der Verein lässt sich am besten durch Teilnahme an Trainings und Kursen unterstützen, etwa den Basisseminaren oder speziellen „Stay Away!“-Kursen für Frauen. Auch Gutscheine für diese Angebote sind eine willkommene Hilfe. Trainiert wird fast jeden Abend im Studio in Potsdam-Babelsberg sowie zweimal wöchentlich in Berlin-Charlottenburg. Interessierte können jederzeit einsteigen.

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