Parksünder verursachen Verkehrschaos in Donauwörth
Parksünder verursachen Verkehrschaos in Donauwörth

Die Stadt Donauwörth hat am Wochenende wegen des Genussmarkts die Innenstadt für den Verkehr gesperrt. Doch viele Autofahrer ignorierten die Absperrungen und parkten verbotenerweise in den umliegenden Straßen. Die Folge war ein erhebliches Verkehrschaos, das die Polizei auf den Plan rief. Insgesamt mussten die Beamten zahlreiche Fahrzeuge abschleppen lassen und eine Vielzahl von Verwarnungen aussprechen.

Polizei zieht Bilanz nach dem Genussmarkt-Wochenende

Wie die Polizei Donauwörth mitteilte, wurden im Rahmen der Verkehrskontrollen insgesamt 27 Fahrzeuge abgeschleppt. Zudem stellten die Einsatzkräfte 43 Verstöße gegen die Parkregeln fest. Die meisten Fahrzeuge waren in Halteverbotszonen abgestellt worden, die eigens für die Dauer des Genussmarkts eingerichtet worden waren. Einige Autofahrer blockierten sogar Feuerwehrzufahrten, was zu einer unmittelbaren Gefährdung führte.

Die Polizei wies darauf hin, dass die Sperrung der Innenstadt notwendig gewesen sei, um den reibungslosen Ablauf des Genussmarkts zu gewährleisten. „Wir hatten die Verkehrsteilnehmer im Vorfeld über die Sperrung informiert, dennoch haben sich viele nicht daran gehalten“, sagte ein Sprecher der Polizei Donauwörth. Die Beamten appellieren an die Autofahrer, künftig die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten am Stadtrand zu nutzen, die mit Shuttle-Bussen angebunden waren.

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Anwohner und Besucher betroffen

Das Verkehrschaos sorgte nicht nur bei der Polizei für Unmut, sondern auch bei Anwohnern und Besuchern. Anwohner berichteten, dass sie mit ihren Autos nicht mehr aus ihren Grundstücken heraus- oder hineinkamen. Einige Besucher des Genussmarkts, die mit dem Auto angereist waren, standen lange im Stau und verpassten dadurch Teile des Programms. Die Stadt Donauwörth zeigte sich enttäuscht über das Verhalten vieler Autofahrer und kündigte an, bei künftigen Veranstaltungen noch strengere Kontrollen durchzuführen.

Der Genussmarkt selbst war nach Angaben der Veranstalter ein großer Erfolg. Mehr als 10.000 Besucher kamen an den beiden Tagen in die Innenstadt, um regionale Spezialitäten zu probieren und einzukaufen. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit der Resonanz, bedauerten jedoch das Verkehrschaos, das die positive Bilanz trübte.

Tipps für künftige Veranstaltungen

Um solche Situationen künftig zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, frühzeitig über alternative Parkmöglichkeiten zu informieren und die Beschilderung zu verbessern. Zudem sollten Autofahrer die Hinweise auf den digitalen Anzeigetafeln beachten, die bereits am Stadtrand auf die Sperrung hinwiesen. Die Stadt prüft derzeit, ob zusätzliche Park-and-Ride-Plätze eingerichtet werden können, um den Andrang bei Großveranstaltungen besser zu bewältigen.

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