Nach dem ESC-Finale in Wien sorgte Sarah Engels für eine ungewollte Live-Übertragung. Die 33-jährige Sängerin streamte versehentlich aus ihrer Hosentasche weiter, sodass rund 5.000 Instagram-Follower statt Backstage-Action nur Pailletten und Kostümstoff sahen.
Engels belegte beim Eurovision Song Contest mit zwölf Punkten den 23. Platz, ohne einen einzigen Punkt vom Publikum. Trotz der Enttäuschung zeigte sie sich positiv: „Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist“, sagte sie laut dpa. Ihre Show war wie im Halbfinale glatt gelaufen, inklusive eines Zwei-Meter-Falls.
Während der Abstimmung öffnete Engels die Backstage-Tür für ihre Follower. Sie umarmte die polnische Teilnehmerin Alicja, die sichtlich gerührt war, und feierte mit dem Griechen Akylas, der in einem Raubkatzenkostüm auftrat. Ehemann Julian filmte die Party mit. Engels gab zu: „Ich schwitze so sehr.“
Als Engels sich setzen wollte, verschwand das Handy in der Hosentasche – der Livestream lief weiter. Sie bemerkte die Panne erst später und lachte laut auf. Ein peinliches Gespräch hatte sie glücklicherweise nicht geführt. Zudem war ihr Koffer auf der Reise verloren gegangen.
Den Stream beendete Engels mit einem Blick auf ein kleines Faultier, ein Geschenk ihrer Kinder. Trotz der Pannen blieb sie gelassen und positiv.



