Schiedsrichterin Mathilde Demoncay bei Rudelbildung in Testspiel verletzt
Schiedsrichterin bei Rudelbildung verletzt

Die französische Schiedsrichterin Mathilde Demoncay ist bei einem Testspiel zwischen dem FC Metz und dem niederländischen Club Fortuna Sittard während einer Rudelbildung verletzt worden. Nach Angaben von Medienberichten zog sie sich eine leichte Gehirnerschütterung zu. Der Vorfall ereignete sich in der 39. Minute der Partie, die auf dem Gelände des FC Metz stattfand.

Auslöser der Auseinandersetzung

Demoncay hatte ein Foul an Fortuna-Stürmer Lequincio Zeefuik gepfiffen, der am Trikot gezogen wurde. Zeefuik reagierte wütend und geriet in eine verbale Auseinandersetzung mit mehreren Spielern von Metz. Auch Profis von Fortuna mischten sich ein, sodass sich eine größere Rudelbildung entwickelte. Demoncay versuchte, die Situation zu schlichten, kam jedoch zu Fall. Auf Videos, die in sozialen Netzwerken kursieren, ist nicht eindeutig zu erkennen, ob sie gestoßen wurde. Sie blieb mehrere Minuten am Boden liegen und hielt sich den Arm. Die Assistenten, medizinisches Personal und Sicherheitskräfte brachten die Kontroverse schließlich unter Kontrolle. Demoncay wurde medizinisch behandelt.

Spielverlauf und Regelung der Schiedsrichterbesetzung

Nach der Behandlung setzte Demoncay das Spiel zunächst fort, gab aber die Spielleitung ab und übernahm die Rolle der Assistentin. Einer der ursprünglichen Assistenten leitete die Partie als Hauptschiedsrichter weiter und zeigte Jessy Deminguet (Metz) und Zeefuik die Gelbe Karte. In der Halbzeitpause ging es für Demoncay auch als Assistentin nicht mehr weiter. Laut dem Sportportal ESPN sprang ein Zuschauer, der selbst Amateur-Schiedsrichter ist, als Linienrichter ein. Die Partie endete mit einem 3:1-Sieg für Metz, der durch einen Doppelpack von Gauthier Hein und ein Tor von Pape Moussa Fall zustande kam. Justin Hübner erzielte das einzige Tor für Fortuna.

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Reaktionen der Vereine

Fortuna Sittard bezeichnete den Vorfall auf der Vereinswebsite als „bemerkenswerten Moment“, machte aber keine weiteren Angaben zum Zustand Demoncays. Der FC Metz erwähnte den Vorfall in seiner Berichterstattung nicht. Erwähnenswert ist, dass sich die Rudelbildung vor einem Gebäude ereignete, an dem ein Banner mit der Aufschrift „Respektiere den Schiedsrichter“ hing. Dies unterstreicht die Ironie des Vorfalls.

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