Soziale Medien: Wie Instagram und TikTok krank machen können
Soziale Medien: Wie Instagram und TikTok krank machen können

Soziale Medien wie Instagram und TikTok können negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben, insbesondere bei jungen Menschen. Eine Studie der Hochschule Landshut unter der Leitung von Professorin Eva Wunderer zeigt, dass Plattformen wie Instagram Essstörungen verstärken können. Der ständige Vergleich mit bearbeiteten Bildern von Gleichaltrigen setzt viele unter Druck.

Früher verglichen sich Menschen hauptsächlich mit Models, deren Fotos von Profis bearbeitet wurden. Heute kann jeder mit dem Handy Bilder optimieren und teilen. Das führt dazu, dass sich Jugendliche auch mit Personen aus ihrem Umfeld vergleichen, was den Druck erhöht. Filter, die Haut glätten oder Gesichter schmaler machen, fördern unrealistische Schönheitsideale.

Soziale Medien allein verursachen keine Essstörungen, aber sie können dazu beitragen. Die Algorithmen zeigen oft Inhalte, die Traurigkeit oder Angst auslösen. Zudem machen die kurzen Videos und Bilder süchtig, da sie Dopamin im Gehirn freisetzen. Das macht es schwer, die Apps zu schließen.

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Trotz der Risiken haben soziale Medien auch positive Seiten, wie den Austausch über Hobbys oder die Verbindung mit entfernten Freunden. Dennoch fordern Experten strengere Regeln. In Australien wurde ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Eva Wunderer findet, dass Deutschland ein solches Verbot ebenfalls braucht.

Das Magazin DEIN SPIEGEL widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem Thema Schönheitsdruck und erklärt, wie Beauty-Trends entstehen und wie man dem Vergleich mit Influencern entfliehen kann. Es erscheint monatlich für Kinder ab acht Jahren und bietet verständliche Nachrichten, Comics und Rätsel.

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