Schwere Sturmböen haben am Abend die Prignitz im Norden Brandenburgs heimgesucht. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, nachdem Bäume umgestürzt und Äste auf Autos gekracht waren. Nach Angaben der Regionalleitstelle Nordwest blieben Menschen glücklicherweise unverletzt. Besonders betroffen waren die nördlichen Regionen des Landkreises an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.
DWD warnte vor schweren Gewittern
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor schweren Gewittern und Sturmböen im Nordwesten Brandenburgs gewarnt. Die Unwetterlage zog am frühen Abend auf und sorgte lokal für erhebliche Beeinträchtigungen. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren stundenlang damit beschäftigt, umgestürzte Bäume von Straßen zu entfernen und beschädigte Fahrzeuge zu sichern.
Keine wetterbedingten Probleme in Berlin und anderen Teilen Brandenburgs
Während die Prignitz von den heftigen Böen getroffen wurde, blieben andere Landesteile Brandenburgs sowie Berlin weitgehend verschont. Dort wurden keine wetterbedingten Schäden oder Einsätze gemeldet. Die Lage im betroffenen Gebiet hat sich mittlerweile wieder beruhigt, die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren.
„Wir hatten zahlreiche Einsätze, aber zum Glück keine Personenschäden“, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordwest. Die genaue Zahl der umgestürzten Bäume und beschädigten Autos wird derzeit noch erfasst. Die Feuerwehr empfiehlt Autofahrern, bei Unwetterwarnungen besonders vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit Parkplätze unter Bäumen zu meiden.
Der DWD rechnet in den kommenden Stunden mit einer Beruhigung der Wetterlage, neue Unwetter sind vorerst nicht in Sicht. Dennoch sollten Anwohner in der Prignitz wachsam bleiben und aktuelle Warnmeldungen verfolgen.



