Wohnungsbrand in Wittenberge: Kerze verursacht 40.000 Euro Schaden
Wohnungsbrand: Kerze verursacht 40.000 Euro Schaden

Ein Wohnungsbrand in Wittenberge hat am Sonntagmorgen einen Sachschaden von rund 40.000 Euro verursacht. Nach Angaben einer Polizeisprecherin brach das Feuer in einer Wohnung aus, in der Küche war eine brennende Kerze die Brandursache. Der 39 Jahre alte Mieter konnte sich selbst in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.

Die Wohnung ist nach Angaben der Polizei nicht mehr bewohnbar. Das Feuer und die Rauchentwicklung haben einen solchen Schaden angerichtet, dass der Mieter vorerst keinen festen Wohnsitz hat. Wie lange die Unterbringung andauern wird, ist unklar.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung. Dabei geht es um die Frage, ob der Mann durch unachtsames Verhalten den Brand verursacht hat. Die Ermittler sichern Spuren und prüfen, wie die Kerze verwendet wurde. Mögliche Zeugen sollen den Vorfall aus ihrer Sicht schildern.

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Fahrlässige Brandstiftung wird nicht automatisch bei jedem Kerzenbrand angenommen. Die Prüfung bezieht sich darauf, ob die erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen wurde. Dazu zählt etwa eine unbeaufsichtigte Kerze in der Nähe brennbarer Gegenstände oder das Aufstellen der Kerze auf nicht feuerfestem Untergrund.

Schaden auf rund 40.000 Euro beziffert

Die Polizei gibt die Schadenshöhe mit rund 40.000 Euro an. Wie genau sich diese Summe zusammensetzt, ist Teil der laufenden Untersuchung. Zumeist umfasst eine solche Schätzung sowohl die Zerstörung von Hausrat als auch Beschädigungen an der Bausubstanz. Letztlich entscheidet oft ein Gutachten der Versicherung über die endgültige Höhe.

Für den betroffenen 39-Jährigen bedeutet der Brand einen tiefen Einschnitt. Er muss nicht nur eine neue Bleibe suchen, sondern auch die persönlichen Dinge in der Wohnung sichten. Ob Teile davon gerettet werden konnten, war zunächst unklar.

Kerzen als Brandursache: Gefahr im Alltag

Der Blick auf die Brandursache Kerze zeigt ein bekanntes Muster: Offene Flammen werden häufig unterschätzt. Besonders in der Küche, wo sich Vorhänge, Geschirrtücher oder Papier in der Nähe befinden, kann eine Flamme schnell auf andere Materialien übergreifen. Auch durch Zugluft kann eine Kerze umkippen und einen Brand auslösen.

Brandschutzorganisationen weisen darauf hin, dass Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen dürfen. Sie sollten auf einem stabilen Untergrund stehen und von brennbaren Materialien ferngehalten werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Haustiere oder Kinder im Haushalt leben, da sie eine Kerze leicht versehentlich umstoßen können.

So lässt sich das Brandrisiko senken

Eine der wirksamsten Maßnahmen gegen schwere Folgen eines Brandes ist der Rauchmelder. In vielen Bundesländern schreibt der Gesetzgeber die Installation in Wohnungen vor. Rauchmelder warnen frühzeitig und verschaffen wertvolle Zeit für die Flucht. Zusätzlich empfehlen Fachleute, einen kleinen Feuerlöscher oder eine Löschdecke in Reichweite zu halten.

Im Umgang mit Kerzen gilt: Streichhölzer und Feuerzeuge sollten für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Kerzen sollten vor dem Verlassen der Wohnung immer gelöscht werden. Auch beim Einschlafen darf keine Kerze brennen. Diese einfachen Regeln können Brände wie in Wittenberge verhindern.

Wohnungsbrand in Wittenberge: Die Lage vor Ort

Wittenberge liegt im Landkreis Prignitz in Brandenburg. Der Wohnungsbrand ereignete sich in einem Wohnhaus in der Stadt. Über weitere Umstände ist wenig bekannt. Die Polizei hat bislang keine Details zu den Nachbarn oder möglichen weiteren Schäden genannt.

Die Bürgerinnen und Bürger in der Nachbarschaft erlebten den Einsatz aus nächster Nähe. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Kräften vor Ort. Nachdem das Feuer gelöscht war, begannen die Nacharbeiten. Die Ermittlungen dauern an.

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