Eine Geschichte voller Hoffnung
Es war ein Apriltag im Jahr 2009, als Claudia Poguntke die niederschmetternde Diagnose erhielt: akute myeloische Leukämie, eine besonders aggressive Form von Blutkrebs. Heute, 16 Jahre später, ist die 54-Jährige krebsfrei und engagiert sich für andere Betroffene.
Der Schock nach der Zahn-OP
Claudias Leidensweg begann nach einer Zahn-OP. Zunächst fühlte sie sich erschöpft, doch die Ärzte fanden schnell die Ursache. In einem zertifizierten Krebszentrum wurde die schwere Diagnose gestellt. „Ich wusste, das ist nicht das Ende“, erinnert sie sich. Eine Stammzellenspende rettete ihr letztlich das Leben.
Kraft aus einem Märchen
In den dunkelsten Stunden gab ihr ein Märchen Kraft. „Es half mir, nicht aufzugeben“, sagt sie. Heute arbeitet Claudia für die Organisation yeswecan!cer und half bei der Entwicklung der Mika-App, der ersten digitalen Therapiebegleitung für Krebspatienten.
Was Betroffene oft unterschätzen
Claudia betont, dass die seelischen Narben oft übersehen werden. Sie rät Betroffenen, sich Unterstützung zu suchen und auf die eigene innere Stärke zu vertrauen. Ihre Botschaft: „Jeder Schritt zählt, und es gibt immer Hoffnung.“



