In Alzey (Rheinland-Pfalz) ist am späten Dienstagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus Kohlenmonoxid ausgetreten. Der Einsatz führte zur Evakuierung des gesamten Gebäudes. Insgesamt 40 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, wie die Polizei mitteilte.
Sechs Personen mit Vergiftungsverdacht in Klinik
Sechs Menschen kamen mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung in ein Krankenhaus. Darunter befanden sich zwei Kinder sowie zwei Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die bei der Erstversorgung eingeatmet hatten. Eine weitere Person erlitt eine Panikattacke und wurde ebenfalls medizinisch versorgt. Lebensgefahr bestehe bei keinem der Verletzten, sagte ein Polizeisprecher.
Warngerät schlug Alarm – Feuerwehr im Einsatz
Auslöser des Großeinsatzes war ein Kohlenmonoxid-Warngerät des Rettungsdienstes, das anschlug. Daraufhin wurde das Gebäude umgehend geräumt. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und führte Messungen durch. Die genaue Ursache des Gasaustritts ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Hintergrund: Unsichtbare Gefahr
Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Bereits geringe Konzentrationen können zu Schwindel, Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Die Polizei warnt dringend davor, bei Verdacht sofort zu lüften und die Feuerwehr zu rufen.



