Polizei findet Waffen nach Bedrohung von Kindern in Hamburg-Niendorf
Waffenfund nach Klingelstreich in Hamburg-Niendorf

Ein vermeintlicher Klingelstreich in Hamburg-Niendorf hat zu einem Polizeieinsatz geführt, bei dem mehrere Waffen sichergestellt wurden. Eine 73-jährige Frau soll zwei Kinder bedroht haben, nachdem diese an ihrer Haustür geklingelt und weggelaufen waren. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag im Stadtteil Niendorf, wie die Polizei Hamburg mitteilte.

Klingelstreich löst Polizeieinsatz aus

Nach Angaben der Behörden klingelten ein zwölfjähriger Junge und sein Freund an der Tür eines Einfamilienhauses und rannten anschließend davon. Kurz darauf öffnete die 73-jährige Bewohnerin die Tür. Die Kinder berichteten, dass die Frau ihnen verbal gedroht habe und dabei eine Waffe in der Hand hielt. Die Polizei wurde alarmiert und rückte mit mehreren Einsatzkräften an, darunter auch die Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen (USE).

Durchsuchung fördert mehrere Waffen zutage

Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Beamten zwei Gewehre und einen Revolver. Die Waffen wurden sichergestellt. Zunächst war gemeldet worden, dass keine Waffen gefunden wurden. Nun wird überprüft, ob es sich um scharfe Schusswaffen handelt. Gegen die 73-Jährige wird wegen Verdachts der Bedrohung und des illegalen Waffenbesitzes ermittelt. Die Polizei betonte, dass der Vorfall die Gefahren von unbekannten Waffen in Privathaushalten verdeutliche.

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Ermittlungen laufen

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Es wird unter anderem geprüft, ob die Frau im Besitz einer Waffenbesitzkarte war. Sollte sich der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes bestätigen, drohen ihr empfindliche Strafen. Die Kinder blieben körperlich unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Die Polizei rät in solchen Fällen, stets Abstand zu halten und sofort den Notruf zu wählen.

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