Bei Waldarbeiten nahe Marktredwitz in Oberfranken haben Forstarbeiter am Montag Teile eines menschlichen Skeletts entdeckt. Die Arbeiter waren mit Vermessungen beschäftigt, als sie in einem Dickicht auf die Knochen stießen. Die Polizei wurde umgehend verständigt und sicherte die Fundstelle.
Erste Spur: Jacke mit Ausweisdokument
Bei der anschließenden Untersuchung des Geländes fanden die Beamten weitere Skelett-Teile auf dem mit Laub bedeckten Boden. Entscheidend war jedoch ein Kleidungsstück: eine Jacke mit einem Ausweisdokument. Dieses deutet darauf hin, dass es sich bei dem Toten um einen 81-jährigen Mann aus Marktredwitz handelt, der seit Februar 2024 als vermisst gemeldet ist.
Die Polizei betonte, dass es nach aktuellem Stand keine Hinweise auf eine Straftat gebe, die zum Tod des Mannes geführt haben könnte. Dennoch ordnete die Staatsanwaltschaft Hof eine Obduktion der sterblichen Überreste an, um die Todesursache zu klären und die Identität zweifelsfrei festzustellen.
Ermittlungen laufen an
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Fundstelle wurde weiträumig abgesperrt, um Spuren zu sichern. Zeugen, die Hinweise zu dem Vermissten oder seinem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich zu melden. Die Obduktion soll in den nächsten Tagen erfolgen.
Der Fall erinnert an ähnliche Vorfälle in der Region, bei denen vermisste Personen erst nach langer Zeit gefunden wurden. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, mögliche Beobachtungen zu melden, die zur Aufklärung beitragen könnten.



