Stiftung Garnisonkirche macht Zugeständnisse im Streit um Rechenzentrum
Stiftung Garnisonkirche: Zugeständnisse im Rechenzentrum-Streit

Im Ringen um den Weiterbetrieb des Kreativhauses Rechenzentrum in Potsdam hat die Stiftung Garnisonkirche weitere Zugeständnisse gemacht. Das Kuratorium der Stiftung stellte sich hinter die von der Stadtspitze vermittelte Einigung und signalisierte, dass man sich eine geringere Entschädigung vorstellen könne als bisher verhandelt. Dies berichtet der Tagesspiegel.

Hintergrund des Streits

Der Konflikt dreht sich um die Zukunft des ehemaligen DDR-Baus, der als Kreativhaus genutzt wird. Ursprünglich sollte das Gebäude weichen, um Platz für den Wiederaufbau der Garnisonkirche zu schaffen. Ein Kompromissvorschlag sieht vor, dass der Bau noch sieben Jahre länger genutzt werden kann. Doch Kritiker lehnen diesen Vorschlag ab.

Zugeständnisse der Stiftung

Die Stiftung Garnisonkirche hat nun signalisiert, dass sie bereit ist, über die Höhe der Entschädigung neu zu verhandeln. „Wir können uns vorstellen, dass die Entschädigungssumme niedriger ausfällt als ursprünglich angenommen“, sagte ein Sprecher der Stiftung. Damit soll Druck von der entscheidenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch genommen werden.

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Ungewisser Ausgang

Ob die Zugeständnisse ausreichen, um die Kritiker umzustimmen, ist ungewiss. Die Stadtverordneten müssen über den Kompromissvorschlag abstimmen. Sollte dieser scheitern, droht das kurzfristige Aus für das Rechenzentrum. Die Stiftung hofft auf eine Einigung, um eine langwierige rechtliche Auseinandersetzung zu vermeiden.

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